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Mit Oma Stern auf Seelenreise (2)

Oma Stern meint: „Wir brauchen die Liebe als einen ganz persönlichen Ansprechpartner!

Oma Stern hatte Tee gekocht.trinken_0027 Nachdem sie ihrer jungen Untermieterin, Sabina, und sich selbst eingeschenkt hatte, sagte sie mit ihrer gütigen, warmen Stimme zu der jungen Frau, die sich gerade wegen einer Ablehnung, die sie schmerzlich berührt hatte, sehr verzweifelt fühlte: „Weißt du, mein Kind, ich habe dich so lieb, als wäre ich deine Großmutter, und ich würde dir so gern helfen, deinen tiefen alten Seelenschmerz, dich nicht gewollt und nicht geliebt zu fühlen, zu lindern… Was können wir da nur machen…?“

„Ich danke dir,“ flüsterte Sabina, „es tut so gut, mir das alles von der Seele reden zu können, und wenn ich ganz offen sein darf…“‚
„Ja, mein Kind, ich bitte darum. Es tut dir sicher gut, alles auszusprechen, was du fühlst. Ich bin da und höre dir gern zu. Alles ist willkommen, was da raus will!“
„Ach, weißt du, manchmal würde ich am liebsten nicht mehr hier sein wollen – da ist die Sehnsucht nach dem Himmel, nach den Engeln übermäßig groß…
All diesen Schmerz, diese Zerissenheit, diese innere Not nicht mehr fühlen müssen… Es ist nicht viel, was ich in all den Jahren hier auf Erden genießen kann, was mich hier hält – alles ist getrübt durch das Gefühl, mich abgelehnt, nicht gewollt und irgendwie heimatlos zu fühlen, wie damals als Kind…“

Jeder Sonnenstrahl der durch dein Fenster fällt, ist ein lächelnder Gruß von MIRStill und ruhig schaute die alte Dame aus dem Fenster, während sie Sabinas Hand hielt, und betrachtete die Wolken, die am Himmel…
Ein Sonnenstrahl brach durch den bisher verhangenen Himmel.

Still wurde es in der warmen Stube…
Und seltsam still wurde es nun auch in Sabina…

Als hätte Oma Stern – versunken in ihrer Himmelsbetrachtung – etwas gesehen oder gehört, wandte sie sich plötzlich um, ging zu ihrem Sofa, puppe von Oma Sternauf dessen Lehne eine niedliche Puppe saß. Behutsam nahm sie sie in ihre Arme, ging damit zu Sabina und hielt sie ihr entgegen.

„Diese Puppe möchte ich dir schenken. Sie ist schon ziemlich lange bei mir und möchte nun als deine kleine himmlische Gefährtin zu dir kommen.“

Erschrocken trat Sabina zurück, machte eine abwehrende Bewegung und sagte: „Nein, das kann ich nicht annehmen.“
„Aber wenn ich sie dir doch gern schenken möchte?! Du würdest mir eine Freude machen, wenn du ihr bei dir eine neue Heimat geben würdest. Ich habe vor langer Zeit versprochen, sie irgendwann einmal weiterzugeben, wenn ich spüre, dass jemand sie dringender braucht als ich.“
„Nein, das geht nicht“, erwiderte die junge Frau beharrlich.
„Warum nicht?“
„Ich habe etwas in mir, das mir verbietet, etwas Schönes, Wertvolles anzunehmen“, erklärte Sabina. „Immer wenn mir etwas Gutes geschehen könnte, warnt mich diese Stimme in mir und sagt, dass ich es nicht wert sei, dass ich es nicht verdiene, dass es mir gut geht, ich könnte bestraft werden, wenn ich so etwas annehme…“
„Wie lange ist diese Stimme schon bei dir?“ fragte Oma Stern
„Oh schon sehr lange, schon in meiner Kindheit war sie da. Sie hat große Angst, etwas Schönes zuzulassen oder anzunehmen. Es ist als wäre ich dann ein schlechter Mensch… noch schlechter als ohnehin schon…!“

„Hmm…“ Langsam setzte Oma Stern die alte schöne Puppe auf die Fensterbank und schaute wieder ein Weilchen sinnend in den Himmel.
„Ich glaube, da kann nur der größte Meister helfen! Du sagtest vorhin, du hättest so eine tiefe Sehnsucht nach GOTT und den Engeln. Also verbindest du mit „GOTT“ etwas Gutes?“
„Ja,“ nickte die junge Frau, „ER war und ist der einzige, der immer da war und ist, und zu DEM ich mich hingezogen fühle.“
„Na ja, dann wissen wir ja, wo wir Hilfe her bekommen,“ schmunzelte die alte Dame.
„Weißt du was – wir machen jetzt eine Reise in den Himmel zu GOTT.“
Fragend schaute Sabina sie an…
„Klar wissen wir beide, dass GOTT keine Person ist, sonder eher eine Kraft, eine Energie, die Ur-Liebe , das große Alles… aber wir brauchen IHN jetzt ganz persönlich! Wenn GOTT einen Teil seiner Energie für dich als Person manifestieren würde, die du sehen und anfassen könntest – wie würde diese Gestalt aussehen? Welche Gestalt würdest du IHM geben?“

Spontan antwortete Sabina: „Ich würde IHM am liebsten als weisen, gütigen alten Mann begegnen, mit weißen Haaren, heller Kleidung und einem schönen Bart…“
„Gut, wir gehen jetzt zu IHM…“Oma Stern nahm Sabinas Hand wieder in ihre. Magst du?“
„Ja… aber ich glaube, wenn ich einmal dort bin will ich nie mehr zurück…“
„Wir werden sehen…“ lächelte die alte Dame…
„Alles kommt so wie es kommen soll.“
© ♥ MarIna Kaiser

So hat es begonnen: ♥ Mit Oma Stern auf Seelenreise (1)

Übrigens: Bald werden sich Oma Stern und ihre junge Freundin Sabina auf die Seelenreise in den inneren Himmel machen…

Dass auch du immer die wohltuenden Begegnungen findest, die du brauchst, wünscht dir mit lieben Grüßen MarIna

♥♥♥ Gern kannst du dich auch an mich wenden (030 – 721 89 38) , wenn du persönliche Unterstützung brauchst:
in Einzelsitzungen z.B. mit innerer Bilderarbeit, gestalttherapeutisch,
durch den Kontakt mit deinem inneren Kind, in systemischer Aufstellungsarbeit, Alles auch gern in Telefon-Beratung.

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Weitere Impulse gibt es u.a. auch in den täglichen Kraftgedanken
auf meiner Webseite www.marina-kaiser.de . :-)
Dort kannst du verschiedene Karten ziehen wie z.B Engelkarten , Grußkarten versenden, ins Gute-Nacht-Stübchen gehen , und findest meine aktuellen Angebote, Botschaften von Christus, Engeln, aufgestiegenen Meistern,
Geschichten, Gedichte, Meditationen und mehr.

♥ Mit Oma Stern auf Seelenreise (1) ♥

sterne_25Oma Stern : „Nur alter Schmerz tut so weh – und Gefühle kann man nicht wegdenken!“

trauriges Kind„Da war er wieder – dieser alte Seelen-Schmerz – diesmal ausgelöst durch ein kleines Mädchen, das einen Karton über mich stülpte und schrie: `Hau ab! Geh weg! Ich will dich nicht! Ich will nur meine Mama!` – Ach Mensch, das tat so weh! Ich fühlte mich so abgelehnt und unzulänglich…“

Traurig saß Sabina bei ihrer älteren Freundin und Vermieterin Elvira Stern, die überall „Oma Stern“ genannt wurde, und erzählte von ihrem Erlebnis am Vormittag in ihrer neuen Stelle als Tagesmutter bei einem vierjährigen Mädchen.
„Dabei weiß ich ja irgendwie, dass die Kleine nur ängstlich und verzweifelt über die neue Situation ist, dass ihre Mutter nun arbeiten geht und sie in dieser Zeit von einer ihr zunächst fremden Frau betreut wird. Aber dennoch tut es mir innen drin so weh, derartig abgelehnt zu werden!“

Mitfühlend nahm Oma Stern die Hand ihrer jüngeren Freundin: „Ja, das Wissen, dass du es nicht persönlich nehmen bräuchtest, weil das Mädchen sicher mit jeder anderen Betreuerin die gleichen Probleme hätte, ist bis jetzt nur im Kopf. Dein Schmerz, der dadurch berührt wurde, ist jedoch tief in deinem Gefühlsleben verankert und deshalb viel kraftvoller. Gefühle sind weitaus stärker als Gedanken. Man kann Gefühle eben nicht wegdenken!“

Sabina nickte und schaute traurig zu Boden. „Ich hab es ja schon mit positivem Denken versucht und mir alles gesagt, was hilfreich und konstruktiv ist, aber es hilft nur ganz kurzfristig. In dem Moment, wo mich die Wucht dieser wütenden Gefühle der Kleinen trifft, lodert mein Schmerz sofort wieder auf – und zwar heftig, kann ich dir sagen! Und dann bin ich zusätzlich noch frustriert, weil es mir nicht gelingt, gelassen und positiv zu bleiben – als würde ich immer wieder versagen…“ Dabei bildete sich ein Tränenbächlein, das Oma Stern sanft mit ihrem alten, weißen Stofftaschentuch abtupfte. Dies Geste war wie ein zärtliches Streicheln.
„Ja, ich weiß, du Liebe! Das Gefühl, nicht gewollt zu sein, kann sehr weh tun – besonders, wenn du es schon früh erlebt hast… Nur alter Schmerz tut soo weh!“

„Hmm ja, da war ich sechs Jahre alt, als meine Welt zusammenbrach und alles anders wurde… ich hatte dir ja neulich schon davon erzählt… So sehr ich mich auch bemühte – und ich strengte mich wirklich sehr an, so zu sein, wie meine Pflegeeltern mich haben wollten – es genügte nie. Immer wieder wurde ich ausgeschimpft und lebte in der Angst, wieder weg geschickt zu werden in das Heim, in dem es mir gar nicht gut ging. Manchmal war es so schlimm, dass ich lieber in den Himmel wollte, als auf der Erde bleiben, wo alles so schlimm und schmerzhaft war und mich keiner haben wollte.“

Verständnisvoll nickte Oma Stern, schaute Sabina liebevoll an und drückte ihre Hand ein bisschen fester, um ihr zu zeigen: `Du bist nicht allein! Jetzt, hier und heute nicht! Ich bin da und ich verstehe dich. Und: Ich hab dich gern so wie du bist!`
EH 28 Hand mit Engeline warmer Strom floss durch die Hand der jungen Frau, ohne dass es ihr selbst bewusst war, entspannt sie sich etwas und atmete ruhiger.

Es fühlte sich so gut an, dass ihr jemand zuhörte, es gut mit ihr meinte und sie verstehen konnte.
Sich verstanden zu fühlen – ach, das tut so gut!!!

Das Gespräch zwischen Oma Stern und ihrer jungen Freundin Sabina wird übrigens bald weiter gehen …

Dass du stets jemanden findest, der dir zuhört, wenn du es brauchst, und dass du dich verstanden, angenommen und liebevoll an der Hand gehalten fühlst, von menschlichen und / oder himmlischen „guten Geistern“, wünscht dir mit ganz herzlichen Grüßen MarIna

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Der März lädt ein zu Güte und liebevoller Kommunikation

Liebevolle Kommunikation im Segen göttlicher PräsenzVertraue und sprich
liebevoll und klar, was nötig ist,
in deiner dir eigenen Kraft, Güte und Klarheit.

Mögen wir (nicht nur) im März den Mut und die Klarheit haben,
das auszudrücken, was uns am Herzen liegt.
Mögen wir dies so liebevoll und gütig wie möglich tun
und so deutlich und kraftvoll wie nötig.
Mögen wir unserem Gegenüber achtsam und offen zuhören,
und sowohl beim Reden als auch beim Zuhören
die Herzen offen halten und einander freundlich und gütig begegnen!

Und: Mögen wir vor allem mit unserem inneren Kind und all unsere anderen Wesensanteilen  liebevoll und gütig reden!!!

Dabei hilft uns sicher gern der Engel der Güte
und die Meisterin Kwan Yin (unsere besondere Begleiterin im März) ,
die uns in den täglichen Kraftimpulsen am 1.März eine Ihrer Botschaften bringt.

Güte und liebevolle Klarheit in freundlicher Kommunikation
wünsche ich uns allen (nicht nur im März) von Herzen!

Ganz ~ ♥ ~ lich grüßt dich und alle lieben Gäste hier

MarIna

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Tag der Erholung

Erholung bsteht nicht im Nichts-tun, sondern in dem was wir sonst nicht tun.
Paul Hörbiger

Was hole ich, wenn ich mich erhole? Ich hole mich zu mir selbst zurück.
Marina Kaiser

Mögen wir heute einen Erholungstag feiern und uns wohl in uns und unserem Leben fühlen!  Und mögen wir unserem inneren Kind zuhören, wozu es heute Lust hat, denn es hat bestimmt gute Ideen für das, was uns gut tut!

Mit einem entspannten Namasté im Hier und Jetzt grüßt euch
Marina

Lieber Leserin, lieber Leser,
wenn du Lust hast, kannst du gern auch mal stöbern kommen auf
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Das innere Kind und die Gefühls-Keller-Kinder – heilende Gespräche…

Mal Hand aufs Herz: Wie liebevoll und wertschätzend redest du mit dir?

Wir alle sehnen uns nach einer Beziehung mit jemandem, der uns versteht und annimmt, besonders auch in unseren schwierigen Gefühlen, der uns mit seinem Herzen zuhört und uns tröstet in unserem Schmerz; der uns Mitgefühl entgegenbringt in unserer Angst, in unseren Schwächen… und uns auch achtet in unserer Wut – kurz: jemand der uns bedingungslos und verlässlich liebt, so wie wir sind.

Dieser Jemand können nur wir selbst sein. Denn wir sind die einzigen, die absolut verlässlich immer bei uns sind. Aber wie sehr können wir uns lieben? In unserer Erziehung und gesellschaftlichen Prägung haben wir wenig darüber gelernt, eine wirklich liebevolle, wertschätzende Beziehung zu all unseren Gefühlen aufzubauen. Seit frühester Kindheit mussten wir “negative Gefühle in den Griff” bekommen. Wir wurden gelobt, wenn wir „artig“ und “gut” waren, wenn wir also so fühlten, wie die Erwachsenen es wollten (freundlich, fleißig, lieb…). So verwechselten wir Anerkennung mit Liebe. Jetzt tun wir immens viel, um anerkannt zu werden – und viele von uns werden of

t dabei doch nicht richtig glücklich, weil wir kaum gelernt haben, uns selbst zu lieben. Das heißt vor allem unsere Gefühle zu achten, sie überhaupt wahrzunehmen, sie zu fühlen, zu würdigen, uns nicht dafür zu schämen und sie deshalb zu verdrängen. Verdrängte Gefühle setzen sich auf Dauer in Körper und Seele nieder und machen krank.

Um zu mir selbst eine wirklich bejahende liebende Beziehung aufzubauen, hat es sich für mich als hilfreich erwiesen, mit meinen verletzten inneren Gefühlskindern ins Gespräch zu kommen und ihnen Interesse, Verständnis und Mitgefühl entgegenzubringen.

Was mir dabei hilft, ist die Vorstellung, mehrere innere Kinder in mir zu haben, die das jeweilige aktuelle Gefühl verkörpern.

In mir leben z.B. Tiger-Lilly – das ist meine Wut, Schnuppelchen – das ist mein Schmerzkind, Elvira – das ist meine verschämte Kleine usw. Ich habe sie nach und nach gefragt, wie sie denn gern heißen möchten. Die Namen helfen mir, eine ganz persönliche gefühls-intensive Beziehung zu ihnen zu pflegen.

Grundsätzlich heißt mein inneres Kind INA.

Die Ina hat sozusagen alle anderen Gefühlskinder in sich – und sie zeigen sich entweder, wenn ich sie persönlich mit ihrem Namen anspreche, oder wenn gerade ein Gefühl sehr übermächtig ist. Ansonsten rede ich meistens mit Ina, sie ist sozusagen die Gesamtpersönlichkeit meiner Gefühlsanteile, die sich als Kinder darstellen.

Ich stelle mir manchmal vor, dass wir uns alle am Küchentisch versammeln und ich jeden frage, was bei ihm/ihr so los ist, wie sie sich fühlt etc. – besonders dann, wenn ich ein inneres Chaos habe.

Und sie dürfen sagen, was sie sich wünschen. In meiner Fantasie nehme ich sie in den Arm und gebe ihnen, was sie brauchen. Möglichst oft versuche ich auch in meiner Realiät hier, bestimmte Wünsche um zu setzen, die sie geäußert haben. Da ist es allerdings wie auch mit richtigen Kindern, es ist nicht alles möglich und sinnvoll.

Die inneren Kinder sind nicht als Ratgeber geeignet, sie brauchen ja selber Zuspruch und liebevolle Führung durch mich als Gesamtpersönlichkeit.

Doch woher nun soll ich Rat bekommen?

Auch ich als Erwachsene brauche jemanden zum Anlehnen. Dafür ist mein Hohes Selbst da oder mein Führungsengel, oder auch mein Herz, das ich übrigens Abraham nenne, weil ich mich in ihm geborgen fühle wie in Abrahams Schoß.

Ohne dass auch ich „jemand Größeren“ habe, wäre es für mich oft nicht leicht, in heilender Weise mit meinen inneren Kindern zu reden, denn wenn ich als „große Marina“ nicht weiter weiß, dann sage ich zu Ina: „Da holen wir uns Hilfe von Abraham.“ Oder: „Ich weiß auch noch nicht, aber ich gebe das Thema unserem Engel und dann werden wir Hilfe bekommen.“

Und dann gehe ich in Meditation und lasse die guten Kräfte durch mich schreiben…

Eine immer liebevoller werdende Beziehung zu unseren inneren Kindern wünschen sich mit bunten Grüßen an euch alle

Marina, Ina und Abraham

Mehr über das innere Kind, sowie auch Engelbotschaften, Engelkarten zum Ziehen und Versenden, Kraftorte, Meditationen u.v.m. findest du auf
www.marina-kaiser.de

Vielleicht interessiert dich ja auch mein 4-tägiges Schreib-Seminar „Hei-Di“ (Heilender Dialog mit unseren Kellerkindern) und du hast mal Lust nach Berlin zu kommen…

Ich bin mein bester Freund

Liebe LeserInnen meines Blogs,
hier kommt ein Auszug aus unserer Fortsetzungs-Geschichte

„Luminarien – im Land des Lichts“


Luminarien ist
eine Welt voller Licht, Wunder, Geheimnissse, Anmut und unglaublicher Schönheit,
eine Welt, in der Mitgefühl eine sehr, sehr wichtige Rolle spielt,
eine Welt in der die Liebe ohne Gegenteil, der bedingungslosen Liebe die Grundlage ist,
eine Welt, in der wir Menschenseelen alle daheim sind.

Ravel und Melina, die Protagonisten der Geschichte, erdenken sich eigentlich „nur“eine Geschichte dieser Lichtwelt. Doch die Liebe, die sie dort erleben, hilft ihnen, auch ihre irdische Wirklichkeit neu zu sehen und mit noch tieferer Liebe zu gestalten.

Luminarien hat nun einen eigenen Blog bekommen: http://lichtspielereien.wordpress.com/

Ich würde mich riesig freuen, wenn du mich auf diesem Blog, den ich gemeinsam mit Olaf führe, besuchen kommst und vielleicht auch Lust bekommst, die Geschichte weiter mit zu verfolgen und/oder auch selbst etwas hinzu zu schreiben – denn es ist als Mitmach-Geschichte in Fortsetzungen angedacht. Dort findest du alle  Kapitel dieser Geschichte in der entsprechenden Reihenfolge. Die einzelnen neuen Posts sind jedoch auch leicht zu verstehen, ohne dass du zuvor alle Kapitel gelesen haben mußt.

Und mir (INA) macht das alles einen Riesen-Spaß!

Also vielleicht bis bald in Luminarien oder wo auch immer hier bei WordPress oder sonstwo auf unserer schönen Mutter Erde grüßen dich herzlich

Marina und Ina

Und nun viel Spaß beim Lesen:

In Ravels realem Leben:

Ravel stand im Bad vor dem Spiegel und schaute in sein noch verschlafenes Gesicht. Er sah vor allem in diese unglaublich traurigen Augen. Am liebsten hätte er sich im Bett verkrochen und den ganzen Tag lang nur geweint. Aber dazu war jetzt keine Zeit, denn heute war ein Herbstfest geplant im Kindergarten, in dem er arbeitete. Heute begannen alle etwas früher mit der Arbeit, um noch letzte Vorbereitungen zu treffen.

Ach ja, die Kinder… die Arbeit mit ihnen liebte er sehr. Sicher, manchmal kostete es auch viel Nervenkraft in einem Kindergarten mit über dreißig Kids, klar. Aber grundsätzlich fühlte er sich sehr wohl mit seiner Arbeit. Wenn er an das ein oder andere Kind dachte, musste er sogar etwas schmunzeln.

Die Arbeit gab ihm auch heute wieder Erfüllung. Besonders ein Kind lag ihm am Herzen: ein kleiner Junge, der in all dem lauten Trubel des Herbstfestes abseits stand. Er wirkte traurig und verschlossen. Ravel ging zu ihm und sprach ihn freundlich an:
„Magst du nicht mit den anderen spielen, Micki?“ „Nö…“
„Vielleicht magst du mir deinen Kummer erzählen?“
Da brachen die angestauten und bisher zurück gedrängten Tränen aus dem schmalen Gesichtchen des Jungen heraus. „Die wollen mich nicht! Ich bin dünn und doof, sagt der Thomas!“

Ravel setzte sich mit dem Kleinen ins Gras und schaute ihn verständnisvoll an.
„Ich weiß, wie du dich jetzt fühlst. Mir ging es auch manchmal so, als ich noch klein war.“

Verwundert schaute Micki den von ihm so bewunderten Erzieher an.
„Ja,“ nickte dieser, „das tut wirklich weh! Doch sag mal, glaubst du denn dem Thomas?“
„Na ja… ich bin ja dünner als die anderen…“

Ja, das bist du,“bestätigte Ravel lächelnd, „aber du bist doch nicht doof! Ganz im Gegenteil, du hast ein ganz helles kluges Köpfchen!“
Langsam entspannte sich Micki. Sein großer Freund hier, der Ravel, war ja schließlich auch nicht doof, obwohl es ihm damals Kinder gesagt hatten. Das stimmte ganz sicher nicht. Also vielleicht hatte sich der Thomas ja auch geirrt und er war gar nicht doof…
„Wichtig ist vor allem, was du von dir glaubst, Micki! Wenn du weißt, dass du ein ganz toller Junge bist – und das bist du! – dann kann es dir weniger weh tun, wenn andere irgend einen Quark von dir behaupten. Und weißt du was? Auch wenn man erwachsen ist, geschieht es manchmal, dass Menschen nichts mehr mit einem zu tun haben wollen, sogar mit guten Freunden kann das passieren. Das tut dann zwar auch weh, aber ist nicht so schlimm, wenn der Gedanken da ist:
EGAL WAS ANDERE DENKEN – ICH BIN IN ORDNUNG SO WIE ICH BIN!!!
UND ICH BIN MEIN BESTER FREUND!“

Hoffnungsvoll starrte Micki den jungen, freundlichen Mann an. „Meinst du, wenn ich mich mag, dass mich vielleicht auch andere mögen können – vielleicht der Frank, oder von mir aus auch ein Mädchen…?“

Ganz genau, mein lieber kleiner Freund! Ich sag dir etwas: Du bist ein ganz prima Kerl – egal ob dünn, dick, groß oder klein. Mit dir kann man toll reden und super spielen. Du bist gut, genau so wie du bist!“
Darauf hin steckte Micki seine kleine Hand in die große Hand seines bewunderten großen Freundes, der seine Gitarre holte und mit ihm zu den anderen Kindern ging, um ein fröhliches Herbstlied an zu stimmen.

Als Ravel schließlich am Ende dieses Arbeitstages im Bus saß, um nach Hause zu fahren, hörte er eine Stimme in seinem Kopf: „Und hast du dir vorhin gut zugehört…?“