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Mit Oma Stern auf Seelenreise (4)

Lichtherz Liebe JetztMit Oma Stern das verletzte innere Kind entdecken

Ein wärmender Lichtschein dringt in in das Zimmer, in dem Oma Stern ihre junge Freundin Sabina auf eine Seelenreise begeleitet in einen himmlischen Heilungsraum, in dem sie der personifizierten Liebe – ihrer ganz eingenen Vorstellung von GOTT, begegnet. Das Licht breitet sich aus in dem gemütlichen Zimmer, wo die beiden versunken in ihre inneren Bilder beieinander sitzen, und auch in dem märchenhaften Himmelsstübchen. Die junge Frau spricht zu GOTT, den sie sich als gütigen weisen alten Herrn vorstellt, von ihrem inneren Verbot, Gutes anzunehmen, von ihren so lange empfundenen Wertlosigkeits-Gefühlen, von ihrer Angst vor Strafe und von der Stimme, die ihr immer alles Schöne verbietet. Und noch vieles mehr… Schmerz im Herzen und LiebeAlles, was sie schon so lange bedrückt, bricht aus ihr heraus. So vieles darf endlich gesagt, gehört und gesehen werden – mit gütigen, verständnisvollen Augen angesehen:
So viel vermeintliche Schuld…
So viel scheinbares Versagen…

„So viele Menschen habe ich enttäuscht in meinem Leben, so wenig habe ich richtig gemacht…“ flüstert Sabina leise weinend…

Und während Oma Stern – so wie auch Gott in ihrer Vorstellung – ihre Hand hält, spürt sie, dass sie bei GOTT alles ausbreiten darf, dass alles willkommen ist, dass SEINE Hand ihr Mut macht, sich IHM ganz und gar anzuvertrauen. Und dass in SEINEM Licht nach und nach alles eine andere Bedeutung bekommt.

Schließlich fragt Oma Stern: „Wenn diese Stimme, die dich immer bremst und einschränkt, eine Gestalt hätte, wie würde sie aussehen? Wie alt wäre sie?“

das verletzte innere Kind„Es wäre ein Mädchen… so sechs Jahre alt… ein sehr vernünftiges, artiges, schmächtiges Kind, dunkel angezogen, das sich nicht zu lachen und zu spielen traut. Es ist wie ich mich als Kind gefühlt habe.“

„Ja,“ nickte Oma Stern, „Die Stimme ist deine verletztes inneres Kind. Wie wäre es, wenn du es in deine Arme nimmst?“
„O ja, das mache ich… Komm her, Kleine! Ich verstehe dich so gut. Komm in meine ArmE 329 TROST oe… Sie kommt und ich hebe sie auf meinen Schoß und halte sie ganz fest und zärtlich… Ach – und ich würde doch selbst auch so gern gehalten sein…“
„Ja, das kannst du. Du bist doch bei GOTT! ER öffnet seine Arme für dich und für die Kleine, die du hältst. Und ER nimmt euch beide auf seinen Schoß und hält euch ganz liebevoll fest.“
Tief atmet die junge Frau, während ihr die Tränen über die Wange laufen. Danach habe ich mich so lange gesehnt…“
Und wieder meint die Kleine:“Wir dürfen das doch nicht!“

„Doch!“ sagt Oma Stern stellvertretend für die Gestalt von GOTT.
„Doch, Ihr dürft das! Du liebes kleines Mädchen, du meinst es gut – du willst Sabina vor Strafe, Scham und Seelenschmerz bewahren, aber das tut euch beiden schon lange gar nicht mehr gut. Früher diente es eurem Schutz, immer gut aufzupassen. Doch schon lange braucht ihr das nicht mehr, denn ihr habt nichts mehr zu befürchten. Sabina ist groß und bestimmt selbst über ihr Leben. Diese vielen Einschränkungen tun sooo weh! Ihr habt ja dadurch gar keine Freude am Leben. Und ICH, dein großer Freund GOTT, will dass du dich am Leben erfreust. Die Stimme der Angst ist selten ein guter Ratgeber. Was meinst du, Sabina, wer ist weiser? Wessen Rat wiegt mehr? Wem willst du vertrauen? MIR, deinem großen Freund GOTT oder der Stimme des kleinen, zwar vernünftigen, aber so ängstlichen Mädchen?“

„Ich will DIR vertrauen,“ flüsterte Sabina. „Das fühlt sich gerade so gut an…“
© MarIna Kaiser

himmel-mit-wolken-2 Übrigens: Bald gibt es eine Fortsetzung dieser Geschichte…
So hat es begonnen:
Mit Oma Stern auf Seelenreise (1)
Mit Oma Stern auf Seelenreise (2)
Mit Oma Stern auf Seelenreise (3)

Dass auch du idein inneres Kind liebevoll in die Arme nehmen und ihm gestatten kannst, was immer dir gut tut, wünscht dir mit lieben Grüßen MarIna

♥♥♥ Gern unterstütze ich dich im Kontakt mit deinem inneren Kind und deiner weisen göttlichen inneren Stimme (030 – 721 89 38) , wenn du es möchtest
in Einzelsitzungen z.B. mit innerer Bilderarbeit, gestalttherapeutisch,
durch den Kontakt mit deinem inneren Kind, in systemischer Aufstellungsarbeit, Alles auch gern in Telefon-Beratung.

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Weitere Impulse gibt es u.a. auch in den täglichen Kraftgedanken
auf meiner Webseite www.marina-kaiser.de . :-)
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Eine Geschichte zur Hilfe bei Schuldgefühen: JEMAND erlebt Freispruch

- Kl.Ich-05JEMAND hatte entsetzliche Schuldgefühle – ja, er meinte, versagt zu haben in der Aufgabe, die ihm zuteil wurde, und in vielerlei HInsicht… Das konnte er sich kaum verzeihen. Die Traurigkeit und Schwermut, die daraus entstanden, machte ihm die kommenden Tage düster und lang. Jede kleine Handlung fiel ihm schwer. Er brauchte all´ seine Kraft und Konzentration, um seine Pflichten zu erfüllen, und es gelang ihm nur mit größter Mühe, den Alltag zu bewältigen. Immer wieder dachte es in ihm “Wäre ich doch nur „besser“ gewesen! Hätte ich es nicht wissen müssen…? Habe ich nicht vieles übersehen? Wie schlimm muß es für JEMAND ANDERS gewesen sein, dass ich nicht so war, wie der mich brauchte!“

- Kl.Ich-01Irgendwann kam er auf den erlösenden Gedanken zu beten: “Gott, wenn es DICH wirklich gibt, dann hilf mir! Ich weiß keinen Ausweg mehr aus diesem furchtbaren Schuldgefängnis. Ich hab´s ziemlich vermasselt… Gott, ich kann das allein nicht mehr tragen. Ich wende mich mit all dem jetzt an DICH und lege mich damit in deine Hände. Bitte hilf! Hilf mir und hilf JEMAND ANDERS!”

Bei diesen Gedanken konnte er sich endlich etwas entspannen – Hilfe war unterwegs!

Er schaute in den Himmel: Die Wolkenfelder formierten sich zu einer Landschaft… und ihm war, als hörte eine lichtvolle Stimme flüstern:- Gr.Licht - klein

„Du hast in jedem Moment das getan, was du tun konntest. Mehr ging nicht. Und so ist es schon dein genzes Leben:

Du tust im Rahmen deiner gedanklichen und praktischen Möglichkeiten immer dein Bestes – wie die anderen auch. Sei still und beruhigt:
Alles ist so wie es sein soll und anders gar nicht sein kann.
Du bist ein Rädchen im Getriebe eines großen Spiels, dessen Sinn und Ziel du nicht immer erfassen kannst.

Noch nicht! Doch einst wirst du schauen und sicher fühlen:
Alles, wirklich alles wurde genau so gebraucht wie es war und hat seinen Sinn so wie es auch immer sein mag – auch wenn du den nicht immer gleich erkennen kannst.

- Kl.Ich -18Und nun steh auf und geh deiner Wege mit leichtem Gepäck. ICH gehe mit dir. Immer! Überall!
Und ICH spreche dich frei!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!“

© Marina Kaiser ♥♥♥

Mögen alle Wesen sich innerhalb des großen göttlichen Gefüges „LEBEN“ in Gnade aufgehoben wissen , sich geliebt fühlen und lieben!

Die Auferstehung in ein Lebensgefühl voll bedingungsloser liebevoller Annahme unserer menschlichen Nicht-Perfektion wünscht dir, mir und uns allen (nicht nur zur Osterzeit)
mit ~ ~ lichen Grüßen MarIna

 

© Marina Kaiser ♥♥♥

Mögen alle Wesen sich geliebt fühlen und lieben!

Ganz ~ ♥ ~ lich grüßt dich und alle lieben Gäste hier

MarIna

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Auch das darf sein

Mensch und Licht

Ein neues Gespräch zwischen dem kleinen Ich und dem großen Licht

Kleines Ich:
Hey, DU, großer Freund, bist DU da?

Großes Licht:
Na klar, bin ICH da.

Kleines Ich:
Da ist was, was ich unbbedingt jetzt mit DIR bereden muss!

Großes Licht:
Unbedingt?

Kleines Ich:
Unbedingt!

Jetzt sofort?

Ja, wenn möglich…

Na klar, bei MIR und mit MIR ist alles möglich – jederzeit!
Sprich, mein lieber Schatz.

Also, ich bin ja dabei, mich in Selbstliebe zu üben. Insofern möchte ich möglichst nichts tun, was mir nicht gut tut.

Prima!

Ja, aber nun kommt´s: Da gibt es immer mal wieder Situationen (und jetzt auch wieder), in denen ein mir nahe stehender Mensch etwas von mir will, was für mich mit viel Mühe und wenig Freude verbunden ist. Manchmal kann ich mich abgrenzen und nein sagen, kriege aber dabei sehr schwierige Gefühle, weil der andere dann enttäuscht ist und ich dessen Schmerz fast mit fühle. Und manchmal ist es so deutlich unmöglich, das Gewünschte (was für andere sicher das Normalste von der Welt wäre) zu verweigern, dass es für mich einfach nicht geht, nein zu sagen.
Und dann fühle ich mich auch noch in meinem Projekt „Selbstliebe“ als Versager. Wie kann ich in diesem Dilemma bloß eine Lösung finden?

Verstehe. Hätte ich jetzt einen Kopf, würde ich ihn sacht hin und her wiegen und dich dabei mitfühlend anlächeln.
Hätte ich Arme, würde ich dich jetzt unendlich sanft umarmen und einfach ein Weilchen halten – so lange wie du willst…

Hach, das tut schon in der Vorstellung gut.

Soll es auch!
Atme aus, mein Schatz, atme alle Gedanken aus, die glauben, dass etwas so nicht sein sollte, wie es ist.

*
*
*
Ja, so ist es gut.
Und nun der Schlüsselsatz:

Heilung ist Kampflosigkeit.

Was tust du, wenn du denkst, dass du nein sagen solltest, es aber einfach (noch?) nicht kannst?

Ich kämpfe gegen mein Nicht-nein-sagen-können.

Was tust du, wenn du nein sagst und denkst, du hättest für den anderen lieber Ja sagen sollen?

Ich kämpfe gegen meine Entscheidung, die ja der Selbstliebe dienen sollte, und mache damit ihre Energie wieder klein.

Wundervoll, du kapierst !
Nun die letzte Frage für heute:

Was tust du, wenn du denkst:
Ich sollte nicht kämpfen.
Ich sollte beim Nein-sagen keine Schuldgefühle haben.
Ich sollte beim Ja sagen zu Dingen, die ich noch nicht verneinen kann, wenigstens mit mir selbst im Frieden sein?

Ja, klar, auch damit kämpfe ich.

Jedes „… sollte, müßte…“ ist ein Kampf gegen das, was ist.

Also:
Tu, was du tust,
denke, was du denkst,
fühle, was du fühlst,
denn es geht ja ohnehin erst dann etwas anderes,
wenn die Zeit dazu reif ist.

Und das hast du nicht in der Hand.

Tu, was du tun „musst“ (du weisst schon, wie ICH es gerade meine) und sage ja dazu.
Und sei es, dass du Ja sagst zu deinen inneren Kämpfen.
Tritt so weit zurück, wie es nötig ist,
dass du mit deinem Herzen Ja sagen kannst zu dem, was ist.

Das heißt also in diesem konkreten Fall: Ich akzeptiere mich in der Tatsache, dass ich zu dem Gewünschten Ja sage, wobei ich fühle, dass es mich zwar sehr anstrengt, aber ich noch nicht nein sagen kann, weil der äußere und dadurch der innere Druck dann zu groß wäre. Ich liebe mich damit, dass es noch so ist – in diesem speziellen Fall.
Ich kämpfe nicht mehr gegen die Tatsache, dass ich hier nicht nein sagen kann.
Auch das darf sein! Und wenn ich nicht mehr kämpfe, kann ich vielleicht sogar etwas Schönes darin entdecken.
Hui. das fühlt sich gut an.
Ich muss mich nicht verbiegen und nein sagen, um einem Teil von mir gut zu tun, während der andere darunter leiden würde.

Nimm den folgenden Satz in der nächsten Zeit doch mal als Zauberwort:

Auch das darf sein!

Super, danke! Das mach ich. Und wenn ich bei manchen Dingen einfach noch nicht nein sagen kann, obwohl ich spüre, dass das für einen Teil von mir sehr wohltuend wäre, dann sage ich mir:
Auch das darf sein. Und ich liebe mich damit, dass es (jetzt gerade) so ist.

Jetzt hab ich wieder Frieden. Danke, DU mein lieber großer Freund!

Gern geschehen! Du weißt ja:

Bei MIR, mit MIR und in MIR
ist alles möglich – jederzeit!

© Marina Kaiser ♥♥♥

Übrigens: In meinem Buch „Das kleine Ich und das große Licht“ gibt es Gespräche zu den verschiedensten Themen zwischen den beiden.

Ganz ~ ♥ ~ lich grüßt dich
und alle lieben Gäste hier

Marina

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Gefühls – Ostereier … Gefühle malen tut gut

„Toll, dass wir uns immer wieder mal was ausdenken können, was sich gut anfühlt!“ meint gerade INA, die Stimme meines inneren Kindes tief in mir. 
Und es muß etwas zu Ostern sein!“
Das ist ihr auch sehr wichtig!


Hier nun also wieder einmal etwas Neues aus Luminarien, unserer inneren Licht-Landschaft:

Melina fand sich wieder im Land ihrer inneren Welt, dem schönen Luminarien. Sie lag im Gras und schaute in den strahlend blauen Frühlings-Himmel. Wohlig räkelte sie sich… Da wurde ihr ihr Kummer wieder bewusst: Ihr kleiner Krebs-Patient Melvin war gestorben – und sie war nicht da gewesen. Dabei hatte er sie doch vor kurzem so sehr gebeten, dass sie am Ende bei ihm sein möge. Schwer drückten die Schuldgefühle auf ihr empfindsames Gemüt.

Da hörte sie Stimmen…  Sie blickte sich um und sah an verschiedenen Plätzen des schönen Schloß-Gartens, in dem sie erwacht war, Kinder und  liebevolle, strahlende Begleiter. Sie spielten vergnügt in der Sonne. Einige von ihnen hatten zauberhafte bunt strahlende Eier in den Händen.

Ach ja, richtig, es war ja bald Ostern, daran hatte sie bisher gar nicht gedacht. Anscheinend wurden auch hier Eier bemalt. Aber nein, es gab keine Pinsel und Farbtöpfe. Melina beobachtete, wie ein Mädchen ein weißes Ei aus einem Korb nahm, es einen Moment lang still in den Händen hielt und betrachtete – und plötzlich färbte sich das Ei zart rosa und wie durch Zauberhand entfaltete sich darauf ein buntes Muster.

Langsam ging Melina auf das Mädchen zu und sprach es leise an: „Wie machst du das?“
„Oh,“ lachte die Kleine, „du bist wohl neu hier! Das geht ganz leicht. Ich denke an etwas, fühle das Gefühl, das dadurch in mir entsteht, und dann bitte ich das Gefühl, sich auf meinem Ei nieder zu lassen. Das macht so viel Spaß! Ich bin immer ganz gespannt darauf, wie das Ei dann wohl aussehen wird. Und immer entstehen neue tolle Muster und Farben!“

„Hm, meinst du, ich könnte das auch mal versuchen?“ fragte Melina fasziniert.  
„Na klar, es sind ja ganz, ganz viele Eier da – und hier dürfen wir doch alles, wozu wir Lust haben! Hauptsache, es schadet keinem. Probier mal, das Muster kommt durch das Gefühl, das du gerade fühlst.“ Die Kleine schaute Melina interessiert an. „Bist du traurig?“

„Ja, sieht man das?“ fragte die junge Frau erstaunt.
„Na ja, ein  bisschen seh´ ich es, aber vor allem spüre ich es. Das macht aber nichts. Hier ist man nicht lange traurig. Mach einfach ein Ei draus.“

Und Melina nahm ein Ei aus dem Korb. Zweifelnd schaute sie es an. Mit diesen schwermütigen, bedrückenden Schuldgefühen, die sie gerade in sich trug, konnte bestimmt kein schönes Muster entstehen…
Doch sie sollte erstaunt feststellen, dass sich das Ei mit kraftvollen Farben füllte, die in wunderschönen Verläufen ineinander übergingen. Wie war das möglich? Brauchte man nicht gute, wohlige Gefühle, um Schönheit entstehen zu lassen?

„Das habe ich mich auch schon gefragt,“ hörte sie eine Stimme hinter sich. 
Ein junger Mann trat zu ihr. „Entschuldige, dass ich einfach auf deine Gedanken antworte, aber ich bin gerade mit der gleichen Frage unterwegs – und du weißt ja vielleicht schon, dass Gedanken hier so hörbar und sichtbar sind wie gesprochene Worte bei uns. Übrigens, ich heiße Ravel, und komme in letzter Zeit auch des öfteren hier her.“

Er reichte ihr freundlich die Hand. Ein Weilchen schaute Melina ihn einfach nur an, er kam ihr irgendwie vertraut vor, aber sie kannte ihn eigentlich nicht, jedenfalls nicht aus ihrer realen Welt. Er war ihr auf den ersten Blick sympathisch.

Während sie noch ihre Hände hielten, gesellte sich Cincera zu den beiden. 
„Ich würde euch gern eure Frage beantworten.“ Sie lächelte. „Jedes Gefühl hat eine bestimmte Qualität und Schwingung, die sich auch in Farben ausdrücken kann, egal ob es sich angenehm oder unangenehm anfühlt. Es gibt in Wahrheit keine guten oder schlechten Gefühle, so wie es bei euch oft gelehrt wird. Jede Empfindung ist wertvoll! Und dieser Wert spiegelt sich in Form von Farben und Mustern wider – überall dort, wo ihr beschließt, dass es sich zeigen möge. Das ist in eurer Welt nicht anders – nur könnt ihr das mit euren physischen Augen nicht sehen – noch nicht. Aber diese bei euch „hellsichtig“ genannte Fähigkeit kann wachsen, je mehr ihr euch selbst vertraut.“

Melina bemerkte fasziniert: „Es fühlt sich übrigens gar nicht mehr ganz so bedrückend in mir an wie vorher.“
„Das liegt daran, dass du dein Gefühl zugelassen hast und dass du es ausgedrückt hast – hier auf diesem Ei.
Gefühle sind wie Wellen, die sich immer verändern. Wird das Wasser gestaut, also festgehalten, nicht raus gelassen, kann es leicht trübe werden. Wenn es aber fließt,  ist es klar – und die Wellen finden immer wieder neue Formen. Deshalb ist es so außerordentlich heilsam, all eure Gefühle zu fühlen und ihnen Ausdruck zu verleihen. 

Ravel lachte: „Gefühle ausdrücken… hat auch was von einem Schwamm. Wenn ich ihn ausdrücke, kann er wieder neues Wasser in sich aufnehmen. Farben und Muster sind toll, die mag ich.“

„Ja, aber auch Tränen können Gefühle ausdrücken,“ setzte Melina hinzu. Dann fiel ihr Blick auf zwei lachende Kinder, die sich an den Händen hielten, sangen und dazu tanzten. „Tanzen, lachen und singen ist auch eine schöne Möglichkeit,“ seufzte sie…

Falls Ihr Lust habt, noch mehr aus Luminarien zu erfahren, klickt doch einfach mal hier zum Kapitel „Ich bin mein bester Freund“

Dass wir die Freundschat zu uns selbst immer mehr vertiefen wünschen sich mit bunten österlichen Grüßen

Marina und Ina