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Kilometer und Welten können uns nicht trennen – erst recht nicht in der Weihnachtszeit…

Ihr Lieben in Nah und Fern,
nun ist es nicht mehr weit – und die Adventszeit beginnt – eine Zeit, auf die ich mich wie jedes Jahr sehr freue.
Auch wenn es in diesem Jahr eine leise Wehmut gibt in mir, da ich gerade im Advent vieles mit meiner Mutter geteilt und erlebt habe, die inzwischen in der geistigen Welt zuhause ist, werde ich auch in diesem Jahr meine kleinen Adventsrituale für mich zelebrieren.

Eins davon ist mein Weihnachtsalbum, das ich seit Jahren speziell in der Weihnachtszeit führe. Darin wimmelt es von schönen Bildchen, die ich einklebe oder male zu dem, was ich schreibe… Täglich gibt es darin eine Schatz-Seite, in die ich eintrage, was mich an diesem Tag berührt hat, was mich bewegte, wofür ich dankbar bin und was mich erfüllt… worin ich – wenn ich den Tag Revue passieren lasse – sammle, was das Leben mir geschenkt hat an jenem Tag… und was ich geben konnte.

Ein mir ganz liebes Ritual, als meine Mutter noch hier war, war das Treffen zu Nikolaus mit ihr, in dem wir uns kleine Überraschungen vom Nikolaus brachten. Das waren wirklich Kleinigkeiten, die aber das Herz total nährten. Zum Beispiel schenkte meine Mutti mir seit Jahren einen Umschlag mit Oblaten….Stickern aus der Fernsehzeitung und kleinen von ihr ausgeschnittenen Bildchen, mit denen ich dann weiter mein Weihnachtsalbum verschönern konnte. Kleine Tannenzweiglein, Weihnachtskugeln, Weihnachtsmänner, Wichtel, Engel, Adventskränze… Es gab so vieles in den verschiedenen Zeitschriften und Katalogen, was ihr in die Hände fiel und sie für mich ganz sorgfältig ausschnitt. Und das obwohl ihre Hände schon manchmal ziemlich krampften und etwas zitterten. Welch Liebesdienst!!! Damit konnte ich nicht nur mein Weihnachtsalbum, sondern auch Briefumschläge, Geschenke , Karten etc. verzieren. Viele Bildchen von ihr habe ich noch und denke voll Dankbarkeitn an sie, wenn ich sie verwende. Und manche… ich geb es zu… hebe ich noch auf, weil sie zu schön sind… 😉 , um sie bereits aus dem Schatzkästlein zu entlassen.

Natürllich haben wir zu Nikolaus auch lecker gegessen, oft zusammen einen Weihnachtsfilm gesehen und wenn der Körper es erlaubte auch einen kleinen langsamen Walzer ganz behutsam (damit sie nicht allzu sehr außer Puste kam) zusammen getanzt z.B zu „Siver Bells“…

Ich sprach anfangs ja auch von einem Hauch Wehmut… Ja, manchmal da fließen auch ein paar Tränen, dass sie nicht mehr hier in dieser Welt ist, gerade jetzt im Hinblick auf die Vorweihnachtszeit, die ich so liebe.
Dabei bin ich so froh dass ich im Geist weiterhin mit ihr reden kann!

Ich erinnere mich auch dankbar an so unendlich viel Schönes, womit sie mir seit frühester Kindheit unter finanziell sehr knappen Bedingungen den weihnachtlichen Hauch und die Nähe der Engel auf fantasievolle, schöne Weise nahe gebracht hat. Sie hat damals die Samen gelegt dafür, dass ich mein ganzes Leben lang in der Weihnachtszeit besonders empfänglich bin für das WUNDERbare, das LICHTvolle und die Nähe der ENGEL.

Vor kurzem „sagte“ sie (in) mir auf ihre saloppen Weise: „Mädel, du weißt, dass ich nicht weg bin! Ich bin da – und wir gehen gemeinsam durch den Advent und all deine Gefühle. Ich hab dir beigebracht, Weihnachten zu feiern und so machen wir es weiterhin, okay? Du musst halt für mich mit singen und schnippeln. 😉 „

Ihr Lieben da draußen, falls jemand von euch auch gerade an einen lieben voraus gegangenen Menschen denkt – er ist da, sobald ihr an ihn denkt, und so mit euren Gedanken berührt…. Erlaubt dem Geist der Weihnacht, dass ER euch Freiden schenkt mit allen Gefühlen, indem ER euch auf wundersame Weise anrührt und im Inneren froh macht: Auch wenn dies vielleicht ein ganz eigentümliches, vielleicht auch ein noch ganz zartes, stilles Froh-Sein ist. Lasst es zu! Lasst den Geist von IHM, dessen Geburt wir in einigen Wochen feiern, in euch SEIN und DAS wachsen und werden, was werden will in dieser Weihnachtszeit.
Im Herzen sind wir mit allen vereint, an die wir gern denken – egal welche Kilometer und welche WELTEN dazwischen liegen.

In diesem Sinne: macht es euch so schön wie möglich in dieser bald kommenden Vorweihnachtszeit!
Eine beseelte und liebevolle Adventsstimmung wünscht euch allen
nach wie vor mit Vorfreude im Herzen
auf die für mich immer noch – und gerade JETZT – magisch anmutende Vorweihnachtszeit
eure Marina zusammen mit Ina (meinem inneren Kind)


 

 

 

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