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- Kl.Ich-01Kleines Ich:- Gr.Licht - klein
DU, Liebender allen Seins, sag mir:
Was kann ich denn nur tun, um diese tiefe Sehnsucht in mir zu erfüllen?

Großes Licht:

Du kannst nichts für deine Erfüllung tun.
Doch du kannst dich tragen lassen auf deinem Weg in deine Erfüllung hinEIN …

Es trägt dich dein Weg in langsamen Schritten zur Erfüllung – die manchmal auch wie Leere aussehen kann, wie ein gähnendes Nichts. Und gerade IN diesem Nichts BIN ICH, ist DAS, wonach du dich sehnst – und erwartet dich mit ausgebreiteten unsichtbaren Armen, um dich in seligem Nichts, in tiefem Schweigen liebevoll umfangen zu halten.

Oh wie sehr fürchtest du dieses Nichts, wie weit läufst du, um ihm zu entkommen!

Um die halbe Welt würdest du oft rennen, um „dort“ nicht zu sein, wo ES ist, nachdem du dich so sehnst…

ICH rufe dir zu aus deinem INneren:
Halt an! Bleib einfach stehen…

Warte – nur einen kleinen Moment… ein kleines Weilchen länger als sonst…
Und wenn es nur für EINen ausgedehnten ruhigen Atemzug ist, in dem du jetzt ohne Eile verweilst…

Ein Atemzug – das ist doch nicht soo viel, oder?

Und wenn dir dieser eine langsame, sanfte Atemzug gut tut, wie wäre es mit noch einem? Ganz ohne Druck… ohne etwas erreichen zu müssen…

Ja, mein Liebes, genieße ihn… den sanften Atem…

Und stell dir vor… darin könnte DAS sein, wonach du schon so lange suchst – vielleicht… möglicherweise…
Und wenn du dir dESsen JETZT für einen winzigen Moment gewahr wirst, dann ist JETZT die Zeit dazu reif, den Hauch der Erfüllung zu spüren.
Nicht vorher, nicht nachher… JETZT, vorausgesetzt, dass es JETZT sein soll
. Und wenn nicht, so gräme dich nicht – die Zeit wird sicher kommen, in der dein Weg dich langsamer werden und sanfter atmen lässt – ganz sicher!
Lass deinen Eifer gehen…
Gib deine Suche auf…
Lass jede Anstrengung los…
Beende dein Ringen…
Und wenn das alles gleich nicht geht, so sei einfach nur bereit dazu.

Lass EINfach zu, was dein Weg dir JETZT geschehen lässt, was ER dich tun lässt, der dich zur ERfüllung trägt.

Und ganz nebenbei: Du kannst gar nicht anders, als dich von deinem Weg  gehen zu lassen, ER geht dich von ALL-EIN.- Kl.Ich und gr.Licht

Kleines Ich:
Ja wie…hm… könnte es so EINfach sein?
Alles geschieht von ALL-EIN und kann anders gar nicht sein?
Okay, ich bin bereit – darauf lass ich mich jetzt ein!

© Marina Kaiser 6/2014  ♥♥♥
Weitere Gespräche zwischen dem kleinen Ich und dem großen Licht gibt es in meinem Buch
„Das kleine Ich und das große Licht –
Gespräche, die den Alltag heller machen“

*

Mögen alle Wesen darauf vertrauen, dass sie getragen sind
auf  ihrem Weg zur ERfüllung

Ganz ~ ♥ ~ lich grüßt dich und alle lieben Gäste hier

MarIna

*******************

Weitere Impulse gibt es auf
meiner Webseite www.marina-kaiser.de . :-)

Dort kannst du Engelkarten ziehen , Grußkarten versenden, ins Gute-Nacht-Stübchen gehen , und findest meine aktuellen Angebote, Botschaften von Christus, Engeln, Maria, Geschichten, Gedichte, Meditationen und mehr.

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Auch das darf sein

Mensch und Licht

Ein neues Gespräch zwischen dem kleinen Ich und dem großen Licht

Kleines Ich:
Hey, DU, großer Freund, bist DU da?

Großes Licht:
Na klar, bin ICH da.

Kleines Ich:
Da ist was, was ich unbbedingt jetzt mit DIR bereden muss!

Großes Licht:
Unbedingt?

Kleines Ich:
Unbedingt!

Jetzt sofort?

Ja, wenn möglich…

Na klar, bei MIR und mit MIR ist alles möglich – jederzeit!
Sprich, mein lieber Schatz.

Also, ich bin ja dabei, mich in Selbstliebe zu üben. Insofern möchte ich möglichst nichts tun, was mir nicht gut tut.

Prima!

Ja, aber nun kommt´s: Da gibt es immer mal wieder Situationen (und jetzt auch wieder), in denen ein mir nahe stehender Mensch etwas von mir will, was für mich mit viel Mühe und wenig Freude verbunden ist. Manchmal kann ich mich abgrenzen und nein sagen, kriege aber dabei sehr schwierige Gefühle, weil der andere dann enttäuscht ist und ich dessen Schmerz fast mit fühle. Und manchmal ist es so deutlich unmöglich, das Gewünschte (was für andere sicher das Normalste von der Welt wäre) zu verweigern, dass es für mich einfach nicht geht, nein zu sagen.
Und dann fühle ich mich auch noch in meinem Projekt „Selbstliebe“ als Versager. Wie kann ich in diesem Dilemma bloß eine Lösung finden?

Verstehe. Hätte ich jetzt einen Kopf, würde ich ihn sacht hin und her wiegen und dich dabei mitfühlend anlächeln.
Hätte ich Arme, würde ich dich jetzt unendlich sanft umarmen und einfach ein Weilchen halten – so lange wie du willst…

Hach, das tut schon in der Vorstellung gut.

Soll es auch!
Atme aus, mein Schatz, atme alle Gedanken aus, die glauben, dass etwas so nicht sein sollte, wie es ist.

*
*
*
Ja, so ist es gut.
Und nun der Schlüsselsatz:

Heilung ist Kampflosigkeit.

Was tust du, wenn du denkst, dass du nein sagen solltest, es aber einfach (noch?) nicht kannst?

Ich kämpfe gegen mein Nicht-nein-sagen-können.

Was tust du, wenn du nein sagst und denkst, du hättest für den anderen lieber Ja sagen sollen?

Ich kämpfe gegen meine Entscheidung, die ja der Selbstliebe dienen sollte, und mache damit ihre Energie wieder klein.

Wundervoll, du kapierst !
Nun die letzte Frage für heute:

Was tust du, wenn du denkst:
Ich sollte nicht kämpfen.
Ich sollte beim Nein-sagen keine Schuldgefühle haben.
Ich sollte beim Ja sagen zu Dingen, die ich noch nicht verneinen kann, wenigstens mit mir selbst im Frieden sein?

Ja, klar, auch damit kämpfe ich.

Jedes „… sollte, müßte…“ ist ein Kampf gegen das, was ist.

Also:
Tu, was du tust,
denke, was du denkst,
fühle, was du fühlst,
denn es geht ja ohnehin erst dann etwas anderes,
wenn die Zeit dazu reif ist.

Und das hast du nicht in der Hand.

Tu, was du tun „musst“ (du weisst schon, wie ICH es gerade meine) und sage ja dazu.
Und sei es, dass du Ja sagst zu deinen inneren Kämpfen.
Tritt so weit zurück, wie es nötig ist,
dass du mit deinem Herzen Ja sagen kannst zu dem, was ist.

Das heißt also in diesem konkreten Fall: Ich akzeptiere mich in der Tatsache, dass ich zu dem Gewünschten Ja sage, wobei ich fühle, dass es mich zwar sehr anstrengt, aber ich noch nicht nein sagen kann, weil der äußere und dadurch der innere Druck dann zu groß wäre. Ich liebe mich damit, dass es noch so ist – in diesem speziellen Fall.
Ich kämpfe nicht mehr gegen die Tatsache, dass ich hier nicht nein sagen kann.
Auch das darf sein! Und wenn ich nicht mehr kämpfe, kann ich vielleicht sogar etwas Schönes darin entdecken.
Hui. das fühlt sich gut an.
Ich muss mich nicht verbiegen und nein sagen, um einem Teil von mir gut zu tun, während der andere darunter leiden würde.

Nimm den folgenden Satz in der nächsten Zeit doch mal als Zauberwort:

Auch das darf sein!

Super, danke! Das mach ich. Und wenn ich bei manchen Dingen einfach noch nicht nein sagen kann, obwohl ich spüre, dass das für einen Teil von mir sehr wohltuend wäre, dann sage ich mir:
Auch das darf sein. Und ich liebe mich damit, dass es (jetzt gerade) so ist.

Jetzt hab ich wieder Frieden. Danke, DU mein lieber großer Freund!

Gern geschehen! Du weißt ja:

Bei MIR, mit MIR und in MIR
ist alles möglich – jederzeit!

© Marina Kaiser ♥♥♥

Übrigens: In meinem Buch „Das kleine Ich und das große Licht“ gibt es Gespräche zu den verschiedensten Themen zwischen den beiden.

Ganz ~ ♥ ~ lich grüßt dich
und alle lieben Gäste hier

Marina

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Weitere Impulse gibt es auf
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