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Gefühle zum Ausdruck bringen durch malen

Gestern bekam ich Bilder von Paulinchen für unsere Spielwiese hier geschenkt.
Paulinchen ist das innere Kind von Paula, einer lieben Freundin von mir.
An dieser Stelle noch einmal ein ganz herzliches Dankeschön an dich, liebe Paula!

Auch Ina möchte dazu etwas sagen:

Ich will auch gemalt werden, wenn es mir mal nicht so gut geht! Gerade dann!
Wenn wir uns schlecht fühlen, denkst du nicht ans Malen – und es würde uns doch so gut tun.

Stimmt! Danke für deine Idee. Und du kannst mir beim Malen oder später beim Ansehen des Bildes sagen, was du brauchst, um dich besser zu fühlen, okay?

Ja, und danach kannst du mir in einem zweiten Bild ja auch das `rein malen, was ich brauch´, um mich besser zu fühlen, z.B. eine Hand, die mich streichelt, oder Blumen, die mir Freude machen, oder Noten, wenn ich Lust habe zu singen, oder einen Engel, der mich tröstet…

Super Plan! Wenn es möglich ist, dann probieren wir das aus.

Mach es einfach möglich!!!

Hui! Das war aber kraftvoll. Und das ist okay – du darfst so kräftig wollen!
Und ich tu mein Bestes, um deinen Wunsch zu berücksichtigen.
Wie schön, dass du so lebendig bist, Ina!

Und nun zeigen wir aber endlich die zwei Bilder von Paulinchen:


Ojeh, da fühlte sich Paulinchen aber gar nicht gut.  So geht´s mir auch manchmal…


Siehste, die hat auch Blumen geschenkt gekriegt, und ´ne Tasche, die randvoll ist mit tollen Dingen. So ´was will ich auch bald haben!

Gut, so bald wie möglich!

Mögen wir unsere inneren Kinder beschenken mit Zuwendung,  Zeit und all dem, was ihnen gut tut – vielleicht auch indem wir es einfach malen.

Alles Liebe und Zeit für Euch selbst wünschen Euch und Euren inneren Kindern

Marina und Ina






Heilende Sätze fürs innere Kind

  1. Ehrlichkeit: „Ich sage nichts, was ich nicht empfinde. Ich sage und zeige dir meine Wahrheit.
    Du kannst mir auch deine offenbaren.“
  2. Interesse: „Ich möchte wissen, wie es dir geht.“
  3. Erlaubnis: „Du darfst so sein, wie du bist.“
  4. Mitgefühl: „Du bist nicht allein, ich fühle mit dir.“
  5. Bestätigung: „Ja, so fühlst du, das ist berechtigt und okay.“
  6. Respekt: „Dein Gefühl hat eine Grundlage. Ich achte es.“
  7. Wertschätzung: „Du bist einzigartig und wichtig.“
  8. Verständnis: „Ich kann dein Gefühl nachvollziehen. Ich verstehe dich.“
  9. Annahme: „Du bist ein Teil von mir. Ich will dich.“
  10. Bedingungslosigkeit: „Es gibt nichts zu tun, damit ich dich liebe. Du musst dich nicht verändern.“
  11. Verlässlichkeit: „Ich halte den Kontakt.“

Eine heilende Beziehung von Annahme und Bedingungslosigkeit kann nur langsam entstehen, indem wir konsequent und ehrlich im Dialog mit unserem  inneren Kind bleien, nichts mitteilen, was sich gut und liebevoll anhört, ohne dass wir es wirklich empfinden. Lassen wir da sein, was eben da ist, und halten einfach den Kontakt. So wächst die Liebe von allein! Bleiben wir ehrlich – vor allem zu uns selbst!

Dass die Liebe immter stärker wird in uns selbst und zwischen uns allen wünschen sich von Herzen

Marina und Ina

Schlafprobleme – wenn ich nicht muß, dann kann ich

Ina kann nicht schlafen (2 Uhr nachts)

Wieder einmal kann ich keine Ruhe finden. Der Schlaf will noch nicht zu mir kommen. Meine Beine speichern meine Unruhe und Unzufriedenheit mit diesem Zustand. Immer wieder schlafe ich ganz kurz ein und werde wieder wach. Warum nur? Warum kann ich so schwer loslassen? Ich ziehe einen Spruch aus meiner Srüchesammlung: „Mögest du auch in der dunkelsten Stunde einen hellen Schimmer entdecken.“ Was ist der helle Schimmer jetzt? Welcher Gedanke tut mir gut? Ja, ICH MUSS NICHT SCHLAFEN! Das tut gut.

Ich erinnere mich an meine Kindheitsjahre, die ich bei meiner Oma verbracht habe. Damals als Kind bei Oma ging es mir über Jahre so wie jetzt – nur es war noch viel schlimmer. Ich durfte nicht einfach Licht machen und wach sein, lesen oder schreiben. Und ich hatte Angst, Angst vor Omas Schelte, weil ich nicht schlafen konnte, Angst davor, deshalb krank zu werden. Denn sie hatte mir erklärt, wenn ich nicht genug Schlaf hätte, müsse ich ins Krankenhaus. Sind es diese Erinnerungen, die jetzt meine Beine zucken lassen?

Mein inneres Kind, meine kleine Ina, meldet sich. Ich schreibe ihr:

Meine geliebte kleine Ina,
ich, deine große Marina, bin nun bei dir. Ich komme durch Raum und Zeit zu dir in deine Situationen, in denen du nicht schlafen konntest . Und ich sage dir: Du wirst deshalb nicht krank! Keine Sorge. Und du bist auch nicht böse oder „falsch“ deshalb. Du hast einfach Angst, dass es wieder nicht gehen könnte – und deshalb geht es nicht. Und heute sage ich dir: Du darfst munter aus deinem Bettchen heraus schauen. Du darfst wach sein auch mitten in der Nacht. Ist nicht schlimm! Überhaupt nicht. Unser Körper holt sich immer wieder was er braucht. Ich bin bei dir. Du bist nie mehr allein und keinem anderem Erwachsenem ausgeliefert, der dir Druck und Angst macht.

Ina antwortet: Darf ich malen?

Einen Moment lang halte ich inne…überlege…Werde ich dadurch nicht noch wacher? Ich lege die Hand auf mein Herz und lausche nach innen. Was ist jetzt gut?

MALEN! Alles andere ist jetzt egal!

Oh, das fühlt sich gut an!

Ja, Ina, du darfst malen!

Super! Ina jubelt. Toll, dass du uns das erlauben kannst!

Wir malen bis wir müde werden – und es macht gar nichts, dass es inzwischen 4 Uhr morgens ist.

Wollt Ihr sehen, was Ina gemalt hat?


Dass wir immer öfter entdecken, wo wir uns durch einen inneren oder äußeren Druck bremsen (lassen) – und dass wir in der Lage sind, den Druck ab zu bauen, wünsche ich uns allen von Herzen!
„Gute Nacht und guten Tag!“ sagen Marina und Ina