Archiv der Kategorie: Geschichten

♥ 20. Das größte Geschenk bist du! ♥

20. Geschenk

Sei herzlich gegrüßt an diesem 20. Tag im Advent!
Heute ist es ganz einfach und klar:

Du bist ein  G E S C H E N K !

Lieber Leser, liebe Leserin, hier noch einige Gedanken zum Thema „Geschenke“:
Zur Weihnachtsgeschichte (und zu den häufigsten Weihnachtstraditionen) gehören Geschenke: Gold, Weihrauch, Myrrhe brachten die Weisen aus dem Morgenland dem neugeborenen Erlöser.
Wenn das mit den Geschenken auch heute falsch verstanden und überstrapaziert wird z.B.  (als Konsum, als „pädagogisches“ 😦 Druckmittel, als überfordernder Anspruch an sich selbst oder andere) hat das mit dem Schenken auch seine guten Seiten.
blumenbouquets_0040„Jaa???“
Ja! Nämlich dann, wenn das Geschenk aus der innersten Wahrheit deines Wesenskerns, der reine Liebe ist, besteht und damit in Verbindung ist.
Hieraus wird eindeutig klar: Das größte Geschenk BIST du selbst!
Deine Anwesenheit, Deine Zuwendung, Deine Präsenz – ist ein überaus wertvolles Geschenk !
Darüber hinaus gibt es natürlich auch etliche Möglichkeiten, aus deiner Liebe heraus noch andere Geschenke zu machen. Bitte beachte dabei (was du ja ohnehin schon weißt) :
geschenk-goldEin Geschenk ist nur dann ein wertvolles Geschenk, wenn es mit Liebe in Verbindung steht – und dazu gehört ganz wichtig auch die Liebe zu dir selbst!!!
Sowie ein Druck, Überforderung, (Zeit-)Stress, Pflichtgefühl damit einher geht, kann es nicht mehr strahlen und das auslösen, wofür es gedacht ist.
Sofern es mit Freude, Lust und einem warmen Gefühl in dir verbunden ist, ist es ein Himmelsgeschenk, egal wie hoch der materielle Wert ist, egal ob es selbst hergestellt oder gekauft ist, egal ob es sich um Dinge, Berührungen (Z.B Umarmungen, Massagen),reiki-haende-bunt liebevolle, wertschätzende, mitfühlende Worte und Gesten,  Hilfsangebote oder Zeit (z.B. für ein gemeinsame Aktivität oder einen Besuch) handelt.

Hier nun meine Einladung für heute an dich:

Frage dich:
– Möchte ich zusätzlich zu meinem Hauptgeschenk – nämlich mein Da-Sein und In-Verbindung-sein mit anderen Menschen – noch etwas anderes schenken?
(Verbundenheit kann ja auch durch ein Telefonat oder eine liebevolle Post/Mail – ja sogar auch durch Gedanken entstehen)
– Wenn ja: Was fällt mir leicht und macht mir Freude zu geben?
(z.B. Dinge, Berührungen, gemeinsame Zeit, Hilfs-Tätigkeiten…)
  Ein Tipp: Anregungen dazu geben die Geschichten von Oma Stern in meiner virtuellen Weihnachtswelt: Oma Stern und die magischen Kugelschreiber und Oma Stern und die Sternenwünsche  )
– Was möchte ich mir selbst und meinem inneren Kind zu Weihnachten schenken?
– Gibt es etwas, das ich in diesem Jahr anders machen möchte als sonst?

Die Lebenskunst besteht (unter anderem) darin,3-buntstifte-bunt-mini
einfache, lustvolle, anstrengungsarme Wege zu finden, deine Liebe als (Weihnachts-)Geschenk rüber zu bringen, an denen du selbst ein Maximum an Freude hast!

hellblaues-geschenk-mit-schleifeIn diesem Brainstorming für deine ganz persönlichen Geschenk-Wege, in der Freude am Schenken, in deiner Wahrhaftigkeit, was dir leicht fällt und was nicht,  also wieder einmal  in der Liebe zu dir selbst unterstützt dich jederzeit und auch jetzt gern
dein (Advents)-Engel

Mögen wir unseren Wert ganz tief in unserem Herzen spüren können und alles andere, was wir evtl. schenken einfach nur als zusätzliches Sahnehäubchen betrachten. Mögen wir in diesem Jahr und alle Jahre wieder Freude erleben mit den Geschenken der Weihnachtszeit! Und mögen wir das größte Geschenk, die Liebe des Erlösers, des Heilands, DER immer wieder neu geboren wird in uns und in der Welt tief und innig fühlen können!

Ganz ~ ♥ ~ lich grüßt dich und alle anderen wertvollen Menschen-Geschenke hier  eure MarIna

Falls du noch Lese-Appetit hast auf eine Geschichte über ein  einfaches und WUNDERsames  wertvolles Weihnachts-Geschenk aus der ersten Weihnacht, lies hier weiter:Das heilende Tuch des Erlösers “

Einen Adventskalender und mehr weihnachtliche und andere Impulse gibt es auch auf www.marina-kaiser.de . :-)

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♥♥♥

Oma Stern und die magischen Kugelschreiber

stern-weihnachten_www-clipart-kiste-de_061Die Vorweihnachtszeit hatte begonnen, und Elvira Stern, von den meisten Menschen schmunzelnd „Oma Stern“ genannt, weil sie die Sterne so liebte, saß mit Anne, ihrer kleinen rote KerzeEnkelin, bei Plätzchen und Tee gemütlich zusammen und zündete die erste Adventskerze an.

Natürlich kam bald die Frage „Omi, erzählst du mir eine Geschichte – aber eine, die ich noch nicht kenne, okay?“
„Was für eine Geschichte möchtest du denn hören, mein Kind?“

„Na, was mit Weihnachten… und Geschenke … und Engel… und mit schönem Zauber…“
Oma Stern schaute sinnend aus dem Fenster in den abendlichen Himmel. Dann schloß sie die Augen und horchte nach innen. Anne wartete still, denn sie wußte, dass ihre Oma bereits auf dem Weg war, in die Welt einer neuen Geschichte hinein zu schweben…

„Also, ein kleines Mädchen, ungefähr so alt wie du, das träumt von einer wunderschönen, in allen Farben leuchtenden Wolkenlandschaft…“
„Im Himmel?“ fragt Anne.
„Ja, wir können sagen „im Himmel“. Es wandert staunend inmitten der strahlenden Pracht umher und sieht plötzlich auf einer Wolke einen Engel sitzen. Er schaut hinunter zur Erde und sieht sehr nachdenklich aus.
„Worüber denkt er denn nach?“
Die Oma lächelt: „Er möchte gern den Menschen ein ganz besonderes Weihnachtsgeschenk machen, hat aber noch keine Idee. Das erzählt er auch dem kleinen Mädchen.
„Weisst du,“ erklärt er, „ich möchte den Menschen wirklich, wirklich (!) eine Freude machen. Hast du eine Idee, worüber sich die Menschen ganz besonders freuen?“
„Na klar,“ sagt das kleine Mädchen, „wenn sie sich lieb haben, freuen sie sich. Ich finde es am schönsten, wenn meine Mutti mich umarmt und sagt, dass ich ihr tolles Mädchen bin. Und wenn Mama und Papa sich an den Händen halten und so lieb in die Augen schauen… das ist auch schön.“ Aber wie kann man denn Liebe zu Weihnachten verschenken?“
„Na ja,“ meint der Engel, „irgendwas wird mir dazu schon einfallen. Leider gibt es auch Menschen, die sind allein und haben niemanden, der sie umarmt und liebt. Oder sie haben Freunde und Verwandte, aber die sind gerade nicht da oder können ihre Liebe irgendwie nicht zeigen.“
„Ist schon schwierig, dass man immer einen anderen braucht, um Liebe zu bekommen,“ brummelt das kleine Mädchen leise vor sich hin.

„Ich hab´s!“ ruft der Engel laut und hüpft so heftig, dass die ganze Wolke wackelt. „Na klar doch! Das ist doch der erste Lehrsatz im großen Engelsbuch:

LIEBE IST ALL – ÜBERALL !

Und der zweite Lehrsatz lautet:

LIEBE IST BESONDERS IM HERZEN ALLER WESEN !

Das IST es: Die Menschen brauchen gar keinen anderen, um Liebe zu finden, sie haben sie in sich selbst und können sie überall finden.“

Das kleine Mädchen legt sich eine Hand auf ihr Herz und spürt dabei ein ganz warmes, zärtliches Gefühl. Dann lächelt sie: „Ja, stimmt. Das fühlt sich da drinnen ganz schön an. Als wenn jemand zu mir flüstert und sagt: „ICH habe dich soooo, sooo lieb, mein Schatz. Du bist ganz prima! Genau so wie du bist, bist du gut.“
Der Engel schaut das Mädchen an, nimmt seinen himmlischen Kugelschreiber und notierte sich die Worte in seinem kleinen Sternen-Notiz-Block.

„Hoffentlich vergesse ich das nicht wieder, wenn ich zurück auf die Erde komme,“ überlegt das Mädchen. „Weißt du, in der Schule hat mir der Peter neulich einen Zettel zugsteckt, auf dem stand, dass er mich toll findet. Das hat sich fast so schön angefühlt, wie eben, als ich mein Herz gefühlt habe. Vielleicht sollte ich mir einfach selber aufschreiben, was die Stimme in meinem Herzen gesagt hat. Dann kann ich es nicht vergessen.“

„Das IST es!“, rief der Engel begeistert, „ich hab die Idee für meine Geschenke:
Himmlische Kugelschreiber!
„Hä…wie…

Plötzlich erwacht das kleine Mädchen aus dem Traum. DAS war schön, sie will ihn nicht vergessen. Ihr Blick fällt auf ihre Federtasche und sie nimmt einen roten Stift heraus, um sich aufzuschreiben, dass sie ein tolles Mädchen ist. Und den Eltern würde sie gleich aufschreiben, dass sie die besten Eltern der Welt wären und ein Bild dazu malen. Auch ihrer Freundin konnte sie was Liebes schreiben…
Unsichtbar sitzt der Engel lächelnd an ihrem Fenster und freut sich über den gelungenen Zauber. Er hat einen Riesensack voller roter Kugelschreiber bei sich, weil ja rot die Farbe der Liebe ist.
„Wenn das die Menschen wüssten“, schmunzelt er, dass ich seit heute in jeden roten Kugelschreiber die Idee hinein gezaubert habe, die Hand auf´s Herz zu legen, Liebe darin zu fühlen und sich selbst einen kleinen Liebesbrief zu schreiben

Na ja… und weil es sich dann sooo gut anfühlt… werden sie gar nicht genug davon bekommen, und auch an andere Menschen kleine Liebesbriefchen verschenken…
Aber das wichtigste ist, dass sie damit spüren, dass sie sich selbst Liebe schenken können und nicht mehr davon abhängig sind, sie von anderen zu erhalten. Na wenn DAS kein himmlisches Weihnachtsgeschenk ist!!!“

Na ja… und was läge nun wohl näher, als dass Oma Stern sich mit ihrer kleinen Anne auf den Weg machte, um viele, viele rote Kugelschreiber als Weihnachtsgeschenke zu besorgen, denn denen wohnt ja nun ein geheimer Zauber inne…

Liebesbrief rot

Einen guten Start in eine zauberhafte Adventszeit voll Freude und Liebe (und vielleicht etlichen roten Kugelschreibern im Gepäck 😉 ) wünscht dir, lieber Gast, mit ganz ~ ♥ ~ lichen Grüßen MarIna

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22. Im inneren Himmelreich

Nun ist es gar nicht mehr weit – und bald ist Weihnachten.
Das weckt in mir mehr und mehr


und die wünsche ich auch dir!  Das Land der Fantasie ist ein Reich, das uns niemand nehmen kann! Komm mit mir in den inneren Himmel, singe mit im Engelchor, schmücke den schönsten Weihnachtsbaum, den du dir nur vorstellen kannst und bau dir darin ein kuschliges Nest – vielleicht sitze ich ja dicht neben dir im Nachbarzweig dieses fantastischen Weihnachsbaumes, der zwar grüne Nadeln hat, die aber nicht pieken!

Und dann gehen wir gemeinsam die heilige Familie besuchen. Hast du Lust dazu? Vielleicht kommen dir ja noch andere Ideen, ich würde mich freuen, wenn du mir die im Kommentarfeld hier oder per Mail mitteilst.

Ich wünsche dir nun wunderschöne Sternenträume und Fntasien!
Deine Ina (das innere Kind von Marina)

Und natürlich lassen Frau Santa (die Frau vom Weihnachtsmann) und Marina (mein erwachsenes Ich) auch herzlich grüßen.

Vielleicht hast du ja Lust auf eine Geschichte, die in meinem inneren Reich entstanden ist?

   Im Raum hinter der Zeit

Die Stille vibrierte in einer Fülle von unhörbaren Klängen.
Die Leere schimmerte in allen Farben des Regenbogens und sie, die Suchende, die Fragende, trat ein in diesen unfassbaren Raum hinter der Zeit.
Wie sie dorthin gekommen war … sie wusste es nicht.
Es war auch nicht wichtig. Hier war es nicht wichtig.
Sie hörte die Stille, sie sah die Leere – und fühlte die Fülle dieser Weite, das Wunder von unhörbaren Tönen und unsichtbaren Farben.
Und das, was sie so lange ersehnt, so vehement erbeten hatte, geschah:

Sie kam an.

Inmitten dieses nicht erfassbaren Raumes kniete sie nieder, öffnete ihre Hände, wie um zu empfangen, was sie nicht begreifen konnte – und wurde still – endlich still!

Wo auch immer sie hier war, was auch immer hier geschehen sollte, sie war einverstanden – endlich einverstanden … Womit?
Sie wusste es nicht. Sie brauchte es auch nicht zu wissen, sie musste nicht verstehen.
Sie fühlte – es war in Ordnung. Endlich konnte sie es fühlen – was auch immer war, ist und sein wird – es ist in Ordnung. Es kann gar nicht anders, als in Ordnung zu sein.
Wie kam sie plötzlich zu diesen Gefühlen? Sie wusste es nicht. Sie brauchte es auch nicht zu wissen. Es war in Ordnung, alles war in Ordnung wie es ist. Das genügte.
Tief atmete sie das Wunder ein, das sie hier erfuhr.
Das Suchen, das Fragen, das Flehen, das Bangen, das unendliche Sehnen … es hatte ein Ende – hier in diesem Raum hinter der Zeit.

Bild "knieender-mensch2.jpg"Immer tiefer verneigte sie sich vor dem Unfassbaren, das sich hier in ihr vollzog – bis ihre Stirn den Boden berührte. Und in diesem Augenblick fühlte sie die Tiefe eines ihr bis dahin kaum bekannten Gefühls: Hingabe.

Ganz und gar legte sie sich auf diesen heiligen, heilenden Boden und nahm wahr, wie Wellen von immenser Kraft durch ihren Körper, durch ihre Seele und durch ihren Geist flossen. Wogen machtvoller Liebe durchfluteten all ihre Zellen in minimalen und doch immens kraftvollen Vibrationen. Bei jeder Welle fühlte sie die Liebe in etwas anderer Prägung:
Verständnis bis ins Innere ihrer tiefsten bisher noch verborgenen Schattenseiten,
Mitgefühl für ihr verletztes wundes Gemüt,
Barmherzigkeit für all das, was sie so gern ungeschehen gemacht hätte …

Welle für Welle floss durch ihren Körper, durch ihr Gemüt und durch ihren Verstand. Sie konnte nicht mehr denken, sie konnte nur geschehen lassen – das Unfassbare, das zutiefst Bewegende, das Heilende, das in seiner Intensität immer mehr zunahm bis es fast nicht mehr auszuhalten war. Aber sie fühlte … es war gar nicht anders möglich, sie würde es aushalten und sie war bereit … endlich bereit sich total zu ergeben, diesen kraftvollen, heilenden Wellen, die sie immer stärker erschauern ließen.

Sie wusste nicht mehr, wo war oben, wo war unten … sie wusste nicht, wie lange sie hier schon lag und wie lange sie noch hier liegen würde – Momente? Ewigkeiten? Hier im Raum hinter der Zeit … Sie wusste nichts – und das machte es ihr möglich sich ganz und gar zu ergeben …

Und in dem Moment, wo sie glaubte zu zerspringen durch die Ausdehnung die die Kraft der Liebe in ihr vollzog, kam die Erde, auf der sie lag, langsam zur Ruhe, und sie spürte eine Hand, die auf ihrem Kopf lag.
Plötzlich wusste sie: diese Hand lag dort schon die ganze Zeit, auch wenn sie sie nicht hatte fühlen können in all der Bewegtheit. Und die Stimme, die zu dieser Hand gehörte, sprach zu ihr:

„Ja, du mein geliebtes Wesen, meine Hand ist schon lange da, sie war immer da und sie wird immer da sein.
Die letzte Welle, die Woge mit der größten Kraft, das war die Vibration der Gnade.

Gnade ist es, die dir Ruhe schenkt,
Gnade ist es, die das zum Ende bringt, was du nicht beenden kannst,
Gnade ist es, die den neuen Morgen bringt,
und Gnade ist es, die dich meine Hand fühlen lässt.

Noch kannst du mich nicht sehen, denn dein Gesicht ist der Erde zugewandt. Und das ist gut so. Aber eines Tages wirst du mich von Angesicht zu Angesicht sehen, dann werden deine Augen in meine Augen schauen und du wirst erkennen:

Deine Augen sind meine Augen, dein Licht ist mein Licht, du und ich sind eins.

Aber bevor es soweit ist, wirst du diesen Raum noch einige Male betreten und wieder verlassen haben. Das Gefühl aber, dass meine Hand segnend und schützend auf deinem Kopf liegt – immer und für alle Zeit – wirst du ab heute in dir tragen, und die heilsamen Wellen der Liebe, die Mutter Erde dir geschenkt hat, wirst du in abgeschwächter Weise immer wieder erfahren können, wenn du dich flach auf den Boden legst und dich der Erde ganz anvertraust.

Du wirst jetzt wieder zurückgehen in deine Zeit, in deinen Lebensraum und wirst dich an das, was du hier erlebt hast nur in der Weise erinnern, als hätte dir jemand davon eine Geschichte erzählt – eine Heilungsgeschichte. Was du von hier jedoch mitnehmen wirst ist das Gefühl, dass meine Hand schützend und liebend auf deinem Scheitel ruht.

Wann immer dir jemand in liebevoller Absicht eine Hand auf den Kopf legt, wirst du dich mit dem, was hier geschah, verbunden fühlen und tiefer Frieden, der wie eine beruhigende Liebkosung ist für dein ganzes Wesen, wird dich durchfluten.
Nutze die Möglichkeit, dich von Mutter Erde mit Wellen der Kraft, der Liebe und der Heilung versorgen zu lassen, denn ICH BIN auch in ihr.
ICH BIN überall, ich umgebe und durchflute dich, ich trage, schütze und segne dich – immer und für alle Zeit. Ich, die Kraft der Liebe des Lebens.
Erhebe dich nun und gehe weiter deinen Weg in deiner Zeit an deinem Ort – ICH BIN da, wo auch immer du bist.“

Langsam erhob sie sich mit einem Gefühl tiefen Friedens.

Sie, die Suchende, die Fragende war nun zur Liebenden geworden, die genau wusste, dass sie bald wieder zur Suchenden, zur Fragenden werden würde und wieder zurückfinden würde in den Raum hinter der Zeit, der sie wieder zur Liebenden machen würde.

Lächelnd stand sie auf und fand sich in ihrer Welt wieder, in ihrem Bett, an einem neuen Morgen …

© Marina Kaiser

Weitere  und Nahrung für dein Gemüt wie Geschichten, Engelkarten zum online ziehen und versenden, Botschaften von Engeln, Christus und Maria findest du auf  meiner Webseite  www.marina-kaiser.de

17. Die Süße des Lebens

Einen  frohen guten Tag!

Froh zu sein bedarf es wenig – und wer froh ist, ist ein König!

Deshalb wünschen wir dir für heute besonders die

und dass du es dir in deinem Tag besonders behaglich einrichtest! Wir  hier im Hause von Familie Santa (Weihnachtsmann, Weihnachtsfrau und Co.) machen es uns immer gemütlich in all dem vielen, was auch zu tun ist vor Weihnachten. Wir singen und summen bei der Arbeit, sorgen für wohltuende Pausen mit kleinen Schlemmereien und haben viel Spaß miteinander. Gern schicken wir dir von unserer guten-Laune-Stimmung einen Riesenstrahl direkt in dein Zimmer! Spürst du den kleinen himmlischen Grinser in deinem Herzen?

Hier ist ein kleiner Gute-Laune-Song, den ich (Ina, das innere Kind von Marina) des öfteren vor mich hin trällere – den hat mir Frau Santa beigebracht, als ich mal unfröhlich war:

Gute Laune, gute Laune ,
gute Laune zieht durch mein Gemüt.
Gute Laune und ich staune,
wie hell und schön die Welt jetzt gleich aussieht.

Gute Laune, gute Laune ,
gute Laune macht mich froh und weich.
Gute Laune, gute Laune,
was auch komt, ich fühl mich stark und reich!

Gute Laune, gute Laune,
gute Launemacht das Leben schön.

Gute Laune, gute Laune,
mit Spaß kann alles leichter gehn.

Gute Laune, gute Laune,
gute Laune ist was uns gefällt.

Gute Laune und ich staune:
Wie wunderbar ist damit unsre Welt!

Dabei muss ich manchmal an Balloo, den Bären vom Dschungelbuch denken, der so gern gesungen hat „Probiers mal mit Gemütlichkeit…“

Dass du einen gut gelaunten Tag verbringst, an dem du dich an kleinen Dingen freuen kannst, wünschen dir mit lieben Grüßen
Ina, Marina und Frau Santa

So richtig gut gelaunt sind übrigens auch zwei Rosinen, die miteinander im Küchenschrank sitzen und über ihre Bestimmung im Stollen philosophieren. Aber vielleicht hast du ja Lust, es dir jetzt ein bisschen gemütlich zu machen und die ganze Geschichte von den beiden Süßen zu lesen:

Das Geheimnis von der Süße des Lebens

Zwei Rosinen saßen im Küchenschrank auf einem Schrankbrett und baumelten mit ihren nicht vorhandenen Beinchen. Es war ihnen gelungen, sich unbemerkt aus der Gemeinschaftstüte von den anderen Rosinen zu entfernen, denn sie hatten Lust, ein kleines Pläuschchen mit einander zu halten.

„Oh“, sagte Rosinchen zu ihrer Freundin, „wie siehst du heute wieder schön und strahlend aus. Und dein kugelrunder Bauch mit den paar hübschen Schrumpelfältchen ist so einzigartig und besonders!“

„Oh danke,“ erwiderte Rosinalde, „da wird sich der Mensch der mich später mal zu sich nimmt hoffentlich dran freuen!“

„Ganz sicher“, bestätigte Rosinchen überzeugt“. Rosinalde nahm genüsslich einen tiefen Atemzug und meinte: „Weißt du, Rosinchen, du duftest so wunderbar, es ist eine Freude neben dir zu sitzen und dein Aroma zu genießen.“

„Hach, danke,“ erwiderte die kleine runde , schon etwas verschrumpelte Rosine leicht verlegen und kicherte etwas. „Das kommt sicher, weil ich vor kurzem eine so nette Berührung mit unserer Freundin, der alten Rumflasche hatte…“

„Ja, das ist auch eine besonders gehaltvolles Wesen.“

So ging das Gespräch noch ein Weilchen nach Rosinen-Art weiter.

Was Rosinen-Art ist, wollte ihr wissen?

Nun , die Rosinen, verstehen es meisterhaft, sich gegenseitig angenehme Dinge zu sagen,. Sie haben nämlich von Geist der Weihnacht erfahren, dass dies die schönsten Geschenke sind, die sich die Menschen – äh, die Rosinen, meine ich – machen können.

Das Gespräch ging weiter und Rosinchen vertraute ihrer Freundin an, wie sehr sie sich auf ihre Bestimmung freute: „Bald ist es so weit, es wird schon immer weihnachtlicher! Bald wird mich ein lieber Mensch zu sich in seinen Bauch nehmen, und ich werde ganz in ihm aufgehen. Und wenn ich dann in ihm sitze, werde ich ihm von innen her lauter wohltuende Sätze sagen und ihn daran erinnern , wie gut es sich anfühlt, so etwas zu hören und auch zu anderen zu sagen..

„Darauf freue ich mich auch schon, „ meinte ihre Freundin,“ich werde meinem Menschen sagen, wie gut es ist, dass es ihn gibt, dass er ein ganz besonderer, einzigartiger Mensch ist, dass er auf seine Weise genau so richtig ist, wie er ist, und dass das ganze Leben ohne ihn anders verlaufen wäre.“

„Die alte weise Rumflasche meinte neulich, dass die Menschen unsere Worte nicht verstehen,. Aber dass es sich gut für sie anfühlt, wenn wir süß und aromatisch sind. Und dieses gute Gefühl stammt von der Liebe, die wir ihnen geben. Und dass das sogar auf manche ansteckend wird, und sie ihren Mitmenschen dann auch `was Liebes sagen.“

„Hach ist das nicht eine wundervolle Aufgabe, die wir haben, seufzte Rosinalde, griff neben sich und setze ihren Helm auf. „Tschüß , sagte sie, „ich geh jetzt in den Stollen!“

Marina Kaiser

Nun kennt ihr das Geheimnis, warum süße Sachen – und für viele Menschen besonders die Rosinen – so wohlige Gefühle auslösen – sie erinnern die Menschen tief aus dem Bauch an die Süße des Lebens, die dadurch entsteht, dass einer dem anderen etwas wahrhaft Gutes sagt. Das ist Nahrung für die Seele!

Weitere Geschichten und Nahrung für dein Gemüt wie Engelkarten zum online ziehen und versenden, Botschaften von Engeln, Christus und Maria findest du auf  meiner Webseite  www.marina-kaiser.de

Ich wünsche dir und uns allen nochmals einen gut gelaunten frohen Tag!

12. Du bist willkommen!

Ein freundliches Hallo!

Wärme, Annahme, offene Türen und

Willkommen-Sein

das sind so wunderbare Erfahrungen, die unser oft so wundes Gemüt heilen und nähren.
Mögest du besonders im Advent, wo sich ja bekanntlich viele Türen öffnen, erleben, dass du willkommen bist, so wie du in jedem Moment bist, mit deinen Höhen und Tiefen, Stärken und Schwächen! Und mögest du selbst alles, was du in dir fühlst von Herzen willkommen heißen können! So kann sich vielleicht auch das Vertrauen immer mehr vertiefen, vom Leben gewollt und willkommen zu sein.

Dies wünschen dir und uns allen von Herzen

Marina, Ina und Frau Santa
Zum Thema „Willkommen-sein“ gibt es heute auch wieder eine Geschichte:

JEMAND gehört dazu

JEMAND ging einen Weg, der ihn zu einer Tür führte, auf der in großen Buchstaben das Wort Bild "Jemand-ist-willkommen"„WILLKOMMEN“ geschrieben stand. Wie war er hier her gekommen?
Gerade hatte er noch im Fotoalbum seiner Erinnerungen geblättert und alte Schulfotos betrachtet. Damals hatte er sich selten willkommen gefühlt. Jetzt diese Tür … sollte er sie öffnen? Sicher war das Wort nicht für ihn bestimmt.

Aber die Tür war auf seinem Weg – und sie sah schön aus, so einladend. Außerdem war JEMAND neugierig. Er würde die Tür nur einen Spalt weit öffnen und einen Blick in den Raum dahinter werfen. Leise und vorsichtig schielte er hinein in einen wunderschön geschmückten Raum, der im Licht von Kerzen warm und anheimelnd wirkte, so dass er seine Vorsicht vergaß und die Tür etwas weiter öffnete. Was mindestens genauso schön war wie der Kerzenschein, das waren die wundervollen Klänge, die er hörte. Ein Kreis singender Menschen öffnete sich ihm. Unschlüssig stand er an der Tür. War er hier tatsächlich willkommen? Zögernd ging er in die Lücke des Kreises und spürte links und rechts eine Hand, die ihn ganz selbstverständlich einbezog. Nun war der Kreis geschlossen.
JEMAND sang mit den anderen ein Friedenslied. Nein, er sang es nicht nur, er fühlte es. Fühlte die warmen Hände, die seine umfassten, fühlte die Töne in all seinen Zellen vibrieren, fühlte die Energie der Worte: „A-salam-aleikum – Frieden sei mit Euch.“ Und er war Teil dieses gesungenen Friedens hier, er gehörte dazu, war willkommen …
Fast schmerzhaft fühlte er, wie oft und wie lange schon er sich danach gesehnt hatte, willkommen zu sein, dazu zu gehören. Alte traurige Erinnerungen blitzten in ihm auf, eine Sehnsucht, deren Erfüllung er hier gerade fand. Arme legten sich um seine Schultern. Die tiefen Töne der Männerstimmen mischten sich mit den höheren Stimmen der Frauen, der Kreis bewegte sich im Rhythmus zum Gesang. Leicht drückte eine mitfühlende Hand seine bebenden Schultern. Er war wirklich willkommen, er gehörte dazu. Es war so schön, dass es weh tat.
Heilende Tränen konnten fließen und der Gesang nahm seine alte Last, einen so alten Kummer, tröstend in sich auf und machte es möglich, dass JEMAND sich auf eine neue Erfahrung einlassen konnte: Er durfte dazu gehören.  JEMAND dankte dem Kreis der Singenden, und er dankte sich selbst, dass er sich erlaubt hatte die Tür zu öffnen – die Tür  des WILLKOMMEN-SEINs.

Hatte er diese Tür in seiner realen Welt geöffnet, oder war es nur ein Erlebnis in seiner inneren Welt, das beim Singen in der Badewanne begonnen hatte? Es war egal, gleichgültig, gleichermaßen gültig, denn er hatte GEFÜHLT, wie es ist, dazu zu gehören, geborgen zu sein in einem Kreis von Menschen, die der Melodie ihrer Herzen folgen. Und dieses Gefühl konnte nichts und niemand ihm nehmen!

JEMAND wusste, er würde seinen Weg weitergehen, bis er ihn unweigerlich wieder zu einer solchen Erfahrung führen würde. Wichtig war einzig und allein, auf die Tür mit der Aufschrift „Willkommen“ zu achten und sie zu öffnen, wo immer sie sich zeigte.Und sollte er diese Tür so schnell in seiner äußeren Welt nicht finden, so würde er sich ein Schild mit dem Wort „Willkommen“ malen und an seine eigene Tür hängen.

© Marina Kaiser

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Und solltest du Lust haben, weitere Geschichte  zu lesen, so schau einfach mal  ins  Geschichten-Stübchen



11. Ich verstehe dich!

Sei ganz herzlich gegrüßt, du und dein inneres Kind!

Ich wünsche Euch (nicht nur) für den heutigen Tag


… und auch das Gefühl, verstanden zu werden. Gerade in schwierigen Momenten tut es so gut zu hören: „Ich verstehe dich…“ Dass du das möglichst oft hören und sagen kannst, wünschen dir mit herzlichen Grüßen

 Marina und Ina

Zum Thema Verstehen haben wir euch hier eine Geschichte mitgebracht:

Mit dem Herzen hören

Ein verzweifelter Mann, der in einem Anfall rasender Eifersucht seine Frau geschlagen hatte, irrte spät in der Nacht durch die Straßen seiner Stadt.
Er fror, und die Tränen liefen ihm übers Gesicht – er merkte es nicht.
Es war ihm auch gleichgültig, wohin er lief – nur weg, weg von dem abendlichen Geschehen, das ihn so außer sich gebracht hatte.
Aber er konnte vor dem Schmerz nicht davon laufen, er nahm ihn mit bis an den Stadtrand.
Dort begegnete ihm eine Frau, und er fragte sie: „Wo bin ich hier ?“
Sie hörte den unausgesprochenen Hilferuf in seiner Frage, nahm ihn einfach an die Hand und führte ihn zu einem Wohnwagen. „Du brauchst etwas Warmes zu trinken, lieber Freund“, sprach sie selbstverständlich.
Und er ging mit ihr. Wohin sollte er auch gehen? Er konnte nicht mehr zurück nach Hause.

Im Wohnwagen war es warm – und diese Wärme kam nicht nur von der Kerze und der Heizung …
Die Frau, die sich als Maria vorstellte, machte Tee, gab ihm eine Decke, schmierte ein Brot für ihn. Und schließlich setzte sie sich zu ihm, nahm seine Hand und sprach: „Du kannst mir alles erzählen, was immer es auch sei.“ In ihren Augen war ein Leuchten, das ihn die Wahrheit ihrer Worte fühlen ließ. Und er, der nie viel sagte, begann zu reden.


Er sprach von seiner mordsmäßigen Wut, die ihn gepackt hatte, als er seine Frau in den Armen eines anderen gesehen hatte, von seiner Verzweiflung sie zu verlieren, von seinen Selbstzweifeln und Minderwertigkeitsgefühlen, die ihn schon lange plagten, und die ihn dazu gebracht hatten, sein Gefühl so weit zu drosseln, dass er kaum noch Liebe und Freude empfinden konnte. Er sprach von seiner Verbitterung und seinem Selbsthass und von dem immensen Schmerz, nun auch noch das Liebste, das er hatte, verloren zu haben – seine Frau. Wie sehr bereute er es, dass er sie geschlagen hatte!

Maria hörte ihm zu, fühlte seine Not und sagte nur drei Worte: „Ich verstehe dich“.
Und er, der so lange Zeit seine Gefühle unterdrückt hatte, begann zu weinen. Sie war bei ihm, als heftiges Schluchzen seinen Körper schüttelte, und nahm ihn in die Arme, als er nicht mehr aus noch ein wusste.
Lange hielt sie den Weinenden an ihrem Herzen und schenkte ihm schweigend ihr Mitgefühl. Als die Tränen versiegten und er sich langsam beruhigte, war er nicht mehr der Gleiche wie zuvor. Er sah Maria an. Sie war etwas rundlich und nach landläufigen Kriterien nicht unbedingt schön zu nennen. Ehrfurcht und tiefe Dankbarkeit für diese strahlende, liebende Frau, die ihm mit ihrem Herzen zugehört und angenommen hatte, erfüllten ihn.
Er flüsterte „Danke!“
Maria verstand all das, was er mit diesem einen Wort sagen wollte, und nickte lächelnd. „Könnte es nicht sein, dass jener Mann, mit dem du deine Frau vorgefunden hast, sie umarmt hat, um ihr Trost und Verständnis zu geben, genau so wie ich es soeben bei dir tat?“, fragte sie.

Mit dieser leisen Hoffnung im Kopf, mit der Wärme des heißen Tees und des Mitgefühls im Bauch und mit geöffnetem Herzen ging der Mann nach Hause – und ein neues Leben begann..

Gerade im dunklen kalten Dezember finde ich es eine schöne Idee, mich  gemütlich mit einer Weihnachtsgeschichte auf die Couch zu kuscheln oder auch im Zusammensein mit anderen sich Geschichten vorzulesen. Zu Nikolaus, an manch einem Adventstreffen und auch zu Weihnachten teile ich mit Freunden und der Familie gern auch so manch eine berührende oder lustige Geschichte. Solltest du auch dazu Lust haben, kannst du ja mal in mein Geschichten-Stübchen schauen.

Weitere Seelennahrung wie z.B. einen Adventskalender, Geschichten,  Engelkarten zum online ziehen und versenden, Botschaften von Engeln, Christus und Maria findest du auf  meiner Webseite  www.marina-kaiser.de

8. Geborgenheit im Advent

Einen frohen guten Tag voller

und Wohlbefinden wünschen wir dir.

Wo auch immer du bist, mögest du dich wohl und geborgen fühlen – geborgen in dir und im Leben!

Hier möchte ich eine kleine Begebenheit aus meinem Buch „Engel weisen den Weg“  zum Thema Geborgenheit erzählen:

… „Das mit dem Weihnachtskind stimmt,“ bestätigte Christina. In mir scheint ein Kind zu leben, das sich schon lange in der oft so kühlen Erwachsenenwelt nicht sicher, nicht wohl, nicht zu Hause fühlt. Etwas in mir sehnt sich nach Wärme, nach Geborgenheit, nach Zuspruch – und fühlt sich so allein.“

Wieder einmal lief eine Träne über Christinas Wange, die Claus, der Weihnachtsmann, behutsam abtupfte mit seinem riesigen weißen Taschentuch… Nach einer kleinen Weilchen meinte er:

„Dein inneres Kind ist es, was du in diesen Gefühlen spürst. Die kleine Christina von damals lebt dein ganzes Leben lang in dir und trägt die Sehnsüchte, die Schmerzen der Vergangenheit, die unerfüllten Wünsche sowie auch ihre emotionalen Bedürfnisse, ihre Spontaneität, ihre Lust, ihre Freude am Zauber der Lichter und Musik in sich. Nennen wir sie die kleine Tina?“

Christina nickte: „So wurde ich als Kind tatsächlich genannt.“

Claus lächelte: „Die kleine Tina braucht dich, die große Christina. Von dir kann sie alles bekommen, was ihr fehlt: Du kannst ihr zuhören, sie fragen, was sie braucht, um sich wohl zu fühlen, sie verstehen und ihr den Zuspruch geben, den du dir bisher von anderen gewünscht hast. Und der Teil von dir, der die täglichen Entscheidungen trifft, was du wann tust oder lässt, sollte ihre Wünsche und Ängste in allem miteinbeziehen. Versteh’ mich richtig, das heißt nicht, dass du alles tust, was die Kleine in dir will. Das ist nicht möglich und auch nicht sinnvoll. Aber es ist wichtig, dass sie sich gehört und ernst genommen fühlt. So kann sie es auch leichter verkraften, wenn Bedürfnisse nicht gleich erfüllt werden können. Sei du der liebevollste Erwachsene für dich, den du dir vorstellen kannst, indem du die kleine Tina würdigst. Gehe von nun an mit ihr gemeinsam durch den Tag und nimm dir an jedem Tag etwas Zeit, um irgendetwas zu tun, was ihr gefällt. Zeig ihr deine Liebe Christina. So beginnst du, dich selbst lieb zu haben!“

Beim Gehen gab er ihr eine neue Hausaufgabe: „Beschließe morgens, dir und deinem inneren Kind irgendwie an diesem Tag zu zeigen, dass du dich liebst. Nimm dir Zeit, dir zuzuhören und erfülle dir wenigstens einen Wunsch pro Tag – mag er noch so klein sein. Und am Abend frage dich: Wie habe ich mir heute gezeigt, dass ich mich lieb habe?

Und Christina spürte, dass sie auf dem Weg war, ihren inneren Schatz zu entdecken.

Ihr kam der Gedanke: ‚Verwandelt sich mein inneres Kind in solch ein engelsgleiches Wesen, in ein Geschöpf der Freude und Arglosigkeit, wenn ich ihm täglich zeige, dass ich es liebe?‘

Christina beschloss, gleich damit zu beginnen, ihr inneres Kind zu fragen, was es sich für den heutigen Tag wünschte. Sie schloss die Augen und stellte in Gedanken die Frage nach innen.

Gespannt verfolgte sie ihre Gedanken und war erstaunt über die einfache Antwort: ‚Eis essen gehen – so richtig in der Eisdiele!‘ Wie gewohnt wollte Christina diese Idee gleich aus Geldgründen abschmettern – und außerdem „Eis im Winter?“ Doch gleich besann sie  sich dann aber eines Besseren: Es war ein besonderer Tag, an dem sie ihre kleine innere Tina entdeckt hatte und das sollte gefeiert werden! Sie konnte das Geld woanders wieder einsparen.

„Okay, mein Kleines, wir gehen Eis essen!“

Und tatsächlich genoss sie den Aufenthalt in der Eisdiele so, wie sie ihn noch niemals zuvor genossen hatte. Sie bestellte sich den preisgünstigsten Eisbecher, der zu haben war, und wählte in gedanklicher Zwiesprache mit der kleinen Tina in ihr die Sorten dafür aus. Nicht einmal tauchte der Gedanke in ihr auf, dass das Ganze allein keinen Spaß machen könnte. Sie war ja nicht allein! Da war die Große und die Kleine in ihr. Es machte ihr Freude, sich mit ihrer kleinen Tina anzufreunden und es fühlte sich gut an, dass jetzt eine große Christina für ihren schutzbedürftigen zarten Teil da war.

Dass auch du dich mit deinem inneren Kind heute verwöhnst – und sei es nur mit einer Klitze-Kleinigkeit – wünschen dir

INA, Marina und Frau Santa

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5 – Pause machen mit Oma Stern

Sei herzlich gegrüßt an diesem schönen Tag!

Heute möchte ich, Frau Santa, mal persönlich zu Worte kommen. Also ich bin die Frau vom Weihnachtsmann und ich will dir erzählen, dass ich meinen Mann ab und zu mal richtig energisch dazu bringen muß, Pausen zu machen.
Ich weiß, ich weiß – vor Weihnachten gibt es immer besonders viel zu tun, aber gerade dann ist es wichtig, alles in Ruhe zu tun, denn es gelingt dann leichter und besser und dadurch sogar schneller. Eigentlich weiß er es ja, aber er vergißt es immer wieder und ist im Stillen ganz froh, wenn ich ihm mal die Himmelszeitung in die Hand drücke und ihn zum Ausruhen „abkommandiere“. Wie steht es denn mit dir? Darf ich dir das gleiche empfehlen, wie meinem Schatz…



Mit einem liebevollen Schmunzeln grüßt dich deine

Frau Santa

Marina  und  Ina  lassen natürlich auch herzlich grüßen –
Marina muss ich daran auch immer wieder einmal erinnern!

Und zu guter Letzt noch ein kleiner Tipp:
Wenn du in deiner Pause mal gemütlich eine Geschichte lesen möchtest, dann mach es dir jetzt mit „Oma Stern“ gemütlich…

Oma Stern

Frohgemut schlenderte Oma Stern durch die weihnachtlich geschmückte Stadt. Sie hatte sich schon seit langem auf diesen kleinen vorweihnachtlichen Ausflug gefreut. In ihrer abgegriffenen geräumigen Einkaufstasche wartete ihr zugegebenermaßen recht bescheidener kleiner Euro-Schatz darauf , für Weihnachtsgeschenke ausgegeben zu werden.  Sie hatte sich in jedem Monat des Jahres einen Teil ihrer kleinen Rente dafür zurück gelegt, ihren drei Töchtern mit deren Männern und ihren sechs Enkeln je ein kleines Geschenk unter den Weihnachtsbaum legen zu können. Heute nun am 23. Dez. wollte sie ihre Einkaufstour durch die Stadt machen – für ihren Geschmack viel zu spät – aber früher ging es wegen dieser vermaledeiten Grippe, von der sie sich erst jetzt erholt hatte, leider nicht.
Und für einen kleinen Teil des Geldes wollte sie sich am Ende den Luxus gönnen, in einem kleinen Cafe ein Stückchen Streuselkuchen mit Schlagsahne zu verspeisen.

Auf den Straßen begeneten ihr viele eilige Menschen, die sich am Zauber der Lichter anscheinend gar nicht freuen konnten.. Nicht in Eile waren die Menschen, die kein Geld zum Einkaufen und vielleicht sogar kein Dach über dem Kopf zum Schlafen hatten. Und davon sah Oma Stern einige. Ach wenn sie doch nur mehr Geld, mehr Kraft, mehr Einfluss hätte, um diesen Menschen ihre Situation zu erleichtern!

Ein kleines Mädchen hatte sein Taschengeld verloren und weinte herzzerreißend, weil sie nun erstens kein Fahrgeld mehr hatte, um nach hause zu kommen und zweitens auch kein Geschenk für ihre Mutti und ihre Schwester kaufen konnte. Da musste Oma Stern einfach helfen! Und so wurde ihr Euro-Vorrat kleiner.

Auch die hungrigen und frierenden Menschen, die am Straßenrand standen, teils verschämt nach unten schauend, teils mit offener Hand um Hilfe bittend, konnte sie nicht einfach links liegen lassen – nur ein paar Cent für jeden, das macht mich nicht arm, dachte sie.

Dann kam sie an einer jungen Mutti vorbei, die ihrem Töchterchen gerade erklärte, dass in diesem Jahr das Christkind wohl nicht kommen könne, weil sie gar nichts hatten, um es bewirten zu können. Das Kind nickte traurig und vernünfig – zu vernünftig! Nein, das konnte Oma Stern nicht sehen. Sie zückte ihr Portemonnaie mit dem kleinen Stern-Aufkleber, den ihr ihre Enkelin Irmeli geschenkt hatte, und gab der blassen, dünnen Frau etwas Geld, und dem Mädchen schenkte sie die Puppe, die eigentlich für Irmeli gedacht war, mit lieben Grüßen vom Christkind. Für Irmeli würde sie noch eine neue Puppe besorgen. Wie schön war es , in die strahlenden Kinderaugen zu schauen.

Nun wollte sie sich erst einmal stärken und Kaffeee trinken gehen. Doch oh Graus, ihr Portemonnaie war leer bis auf ein paar Cent. Unverrichteter Dinge, müde und mit knurrendem Magen ging Oma Stern nach Hause.
Was nun – sie hatte keine Geschenke für ihre Lieben – und morgen war der heilige Abend? Fast wollte sie traurig und mutlos werden…Doch Oma Stern hatte in ihrem langen entbehrungsreichen Leben schon so manch schwierige Situation bewältigt und dachte sich: Der Morgen ist klüger als der Abend, jetzt wird erst mal geschlafen.
Kurz vor dem Einschlafen dachte sie: “Ich brauche eine zündende Idee! Und zwar bald!“

Nachdem sie sich in ihre warme Decke eingekuschelt hatte und erste Schnarcher durch ihre kleine Wohnung hallten, wurde sie bald geweckt von einer wunderschönen zarten Musik. Ein Engel stand vor ihrem Bett und lächelte sie an.

„Das obligatorische „Fürchte dich nicht“ kannst du dir sparen,“ lachte Oma Stern, „Euch Engel habe ich schon immer gemocht. Schön, dass ich endlich mal einen von Euch von Angesicht zu Angesicht sehen kann!“ Der Engel lachte mit ihr.
„Du hast um einen hilfreichen Gedanken gebeten…eine zündende Idee…? “Oma Stern nickte hoffnungsvoll. „Du weißt schon… wegen der Weihnachtsgeschenke…“
Der Himmlische nickte verstehend.
„Ich werde dir ein Geheimnis verraten, die wichtigsten Geschenke sind unsichtbar!“
„Hm, ich weiß…“ meinte Oma Stern, nicht ganz überzeugt, „doch wenn nicht mal kleine Dinge unter dem Weihnachtsbaum liegen, werden die Kinder enttäuscht sein… und das möchte ich nicht. Und um selbst etwas zu basteln oder zu nähen, ist es inzwischen zu spät!“
„Nun, antwortete der Engel, der es sich inzwischen auch auf Oma Sterns Bett gemütlich gemacht hatte, „ich will dir noch ein zweites Geheimnis erzählen: „Wünsche, die an Sterne gebunden werden, haben eine ganz besondere Kraft. Wie wäre es, wenn du jedem deiner Lieben einen Wunsch schenkst? Und damit du etwas hast, was sie sehen und anfassen können, schenke ich dir für jeden Wunsch einen Stern, auf dem du den Wunsch befestigen kannst. Selbstgebastelte Sterne sind dafür natürlich auch geeignet, aber ich sehe ein, dass es dafür zu wenig Zeit ist. Und wir wollen schließlich nicht, dass du noch so kurz vor dem Fest in Streß gerätst.“  Oma Stern nickte dankbar.
Der Himmlische meinte lächelnd: “Deine Enkel werden vielleicht Augen machen, wenn du ihnen erzählst, dass dies echte himmlische Sterne sind. Es sind nämlich alles Teile vom Stern von Bethlehem.“

Und so kam es! Als Oma Stern am Morgen erwachte und sich fragte, ob das alles nur ein schöner Traum gewesen sei, waren rings um sie herum bunte Sterne, viel mehr Sterne als sie für ihre Familie brauchte. Und so schrieb sie viele gute Wünsche auf und befestigte sie an den Sternen. Schmunzelnd dachte sie: Da bleiben ja noch so viele Sternen-Wünsche übrig, die nehme ich und verteile sie in der Stadt. Bis zum Abend, wenn die Kinder kommen ist noch genug Zeit. Das Geheimnis aber, dass die Wünsche, die an Sternen befestigt sind, eine himmlische Starthilfe bekommen, müssen die Menschen auch wissen, dann können sie leichter an die Erfüllung der Wünsche glauben. Denn dass gerade auch der Glaube für die Erfüllung von Wünschen wichtig ist, das wusste Oma Stern schon lange. So schrieb sie das Geheimnis das ihr der Engel verraten hatte, auf und ging als erstes in einen Copy-Laden, um es zu vervielfältigen. Und am Ende dieses kleinen Briefleins stand jeweils die Anregung, dieses Geheimnis, das nun kein Geheimnis mehr sein sollte, weiter zu erzählen.

Viele Menschen konnte Oma Stern noch an diesem Tag mit einem Stern-Wunsch beschenken, und auch nach Weihnachten hatte sie immer, wenn sie unterwegs war, einige Sterne mit Wünschen bei sich.

Ein Jahr später am 23.Dezember, beobachtete sie lächelnd, wie ein junger Mann mit einer Tüte voller Sternwünsche umher lief und andere Menschen damit beschenkte.
Nach und nach wurde dieses himmlische Wissen von immer mehr Menschen benutzt und in vielen Familien wurde es zur Tradition sich zu Weihnachten mit Sternenwünschen zu beschenken.

Und als Oma Stern nach etlichen Jahren schließlich zu den Sternen ging und von dort auf die Erde schaute, stellte sie fest, um wie viel heller und leichter das Leben auf Erden geworden war, seit die Menschen um die Kraft der Sternwünsche wussten, und sie sich in Hülle und Fülle schenkten – und das nicht nur zur Weihnachtszeit. Immer und überall hatten die Menschen eine Tüte von Sternenwünschen bereit. Und mehr und mehr Wünsche gingen in Erfüllung. So lächelten die Sterne über diese wunderbare Veränderung, die auf Erden geschah….kaum ein Mensch ging noch ohne Sternwünsche aus dem Haus…

Marina Kaiser

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Mit einem frohen Namasté grüßt dich Marina