Archiv der Kategorie: Vergebung

(Selbst) ANNAHME und VERGEBUNG

Und hier wieder ein neues Stückchen aus der Geschichte vonRavel und Melina, die parallel zu ihrer irdischen Wirklichkeit in der Gedanken-Lichtwelt LUMINARIEN eine grenzenlose Art der Liebe erleben, die ihnen hilft, ihre Liebe zu sich selbst zu vertiefen und ihre irdische Wirklichkeit neu zu sehen, zu verstehen und zu gestalten:

Immer wieder einmal fand Ravel Trost und Kraft, wenn er seiner weisen inneren Stimme lauschte, aber gerade in entscheidenden Momenten dachte er gar nicht daran, sich auf sie zu besinnen. Gerade dann, wenn er Stärkung am nötigsten gebraucht hätte, fehlte ihm die Zeit dafür, oder er kam erst gar nicht auf die Idee, seinen inneren Freund zu Worte kommen zu lassen.

So war es auch heute im Kindergarten gewesen. Alles stürmte auf ihn ein… So viele Bedürfnisse wollten erfüllt werden, so viele Anliegen der Kinder, der Eltern, der Kollegen  prasselten in kürzester Zeit auf ihn ein, dass er sich völlig kraftlos und ausgelaugt fühlte. Als schließlich der kleine wütende Thomas sich von hinten auf ihn warf und an seinen Haaren zog, während er im Begriff war, die Reste einer umgekippten Kakao-Kanne vom Boden zu wischen, war es mit Ravels Fassung geschehen.

Er nahm den schreienden Jungen bei den Schultern und schüttelte ihn, während er ihn anschrie: „So nicht! So nicht mit mir! Was fällt dir eigentlich ein?! Meinst du, mir tut das nicht weh, wenn du mir an den Haaren reißt?!!“

Als der Kleine daraufhin in Tränen ausbrach und schluchzend hervor brachte: „Ich wollte doch nur, dass du mir endlich zuhörst…“, liefen auch Ravel die Tränen übers Gesicht, und er nahm den weinenden Jungen in die Arme, während sich der Kakao weiter seinen Weg über den Boden bahnte… „Es tut mir leid, mein Kleiner, es tut mir so leid…“

Nun war längst Feierabend, doch die Begebenheiten dieses Arbeitstages ließen ihn nicht zur Ruhe kommen. Er saß vor seinem PC und konnte sich auf nichts konzentrieren. Immer wieder dachte er daran, wie er die Nerven verloren hatte. Am liebsten würde er sich auflösen und nicht mehr da sein. Er wäre am liebsten vor Scham in den Boden versunken. So hatte er niemals mit Menschen, geschweige denn mit Kindern, umgehen wollen. Im Gegenteil, er war Erzieher geworden, um Kindern das zu geben, was er selbst in seiner Kindheit schmerzlich vermisst hatte: Geborgenheit, liebevolle Annahme und das Gefühl, sicher  geliebt zu sein, was auch immer geschehen mochte – auch bei Dingen, die eben „nicht so gut“ liefen…
Wieder stiegen heiße Wellen in ihm auf . Die Schuldgefühle quälten ihn schon so lange. Gedankenverloren starrte er auf den Bildschirm. Kaum nahm er wahr, dass sich das wunderschöne Bild seiner geliebten inneren Landschaft auf dem Bildschirmschoner zeigte…

Eine gütige Stimme sprach zu ihm: „Du mein lieber, lieber Ravel…

Liebe/r LeserIn,
falls dich interessiert, was die gütige Stimme zu Ravels Schuldgefühlen sagt, komm doch Ravel und seinen Meister in Luminarien besuchen, bzw. betätige einfach diesen Link, der dich zu dem entsprechenden Blog führt:

Ich weiß ja nicht, wie es dir geht, aber mir geschehen immer wieder einmal Dinge, die mir hinterher leid tun – oder ich denke an etwas, auf das ich nicht gerade sehr stolz bin. Vielleicht magst du uns ja mitteilen, welche Gedanken dir dann aus der Schuld- und Scham-Falle heraus helfen – oder wie es dir mit den Worten geht, die in der Geschichte zu Ravel gesagt werden…
Ina, mein inneres Kind, hat dazu etwas gemalt:
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