Vieles schmerzt noch – doch das WESENTLICHE bleibt…

Es gibt Tage, die sind wie Tore – du gehst hindurch –
und plötzlich fühlt sich dein Leben anders an.

Solch ein Tag war für mich der 12.Februar diesen Jahres.
Seit dem Tag ist mein Liebster nun nur noch im Geiste bei mir.
Er hat ja unsere Erde verlassen.
Und noch gar nicht so lange davor – das Heimgehen meiner geliebten Mutter.
Und nur ein paar Tage nach ihr – das Heimgehen eines wunderbaren Freundes.
Nun vor zwei Wochen der schmerzhafte Abschied (für wie lange ist ungewiss) meiner besten Freundin.
4 Tore, durch die ich gegangen bin.

So vieles fühlt sich nun anders an…

Doch das WESENTLICHE  bleibt!

Dafür DANKE ich.

Da ist ein großer  Teil, dessen was mein Leben ausgemacht hat, nicht mehr da: Worte und Berührungen, die wie Balsam sind… Aufgaben und Notwendigkeiten, die zu lösen waren… stetiger liebevoller Austausch… sich kennen und verstehen wie mit keinem anderen… Mitschwingen und Mitfühlen in Freud und Leid… tiefe Verbundenheit…  Berührung an Körper und Seele… Liebevolle Nähe Tag für Tag…
Alles plötzlich nicht mehr da.

Doch das WESENTLICHE bleibt!

Dafür DANKE ich.

Da ist nun Sehnsucht – brennend im Gemüt wie Feuer…
Es gibt Fragen und Gefühle – tosend wie die Wellen des Ozeans…

Und da ist Dankbarkeit – tief wie das Meer…
Da ist ein Fundament aus Liebe – tragfähig wie die Erde…
Und da sind nun Träume – die in den Himmel fliegen…
Wenn ich daraus erwache, erINnere ich mich:

Das WESENTLICHE bleibt!

Und dafür DANKE ich.

Ihr Lieben in Nah und Fern, vieles will in mir noch verKRAFTet werden.
Deshalb poste, like und kommentiere ich seit Februar nur noch äußerst wenig.

Ab und zu schaue ich mal hier, mal dort hinein in eure tollen Bloghäuser, schaffe aber längst nicht alle abonnierten Artikel so zu lesen wie in der Zeit vor den 4 Toren. Eine neue Lebensphase hat für mich begonnen, die erst mal entdeckt, neu strukturiert und gefüllt und vor allem erfühlt werden will – und dafür brauch ich mich – Zeit für mich… Ich wollte euch dies  einfach wissen lassen. Und ich habe den Eindruck… so ganz langsam… zieht es mich wieder mehr hierher – in den Wunsch zu Schreiben und zu Teilen…

❤ Namasté ❤
eure Marina

P.S: Falls jemand von euch solche Tore auch bereits  durchschritten hat und hifreiche,wohltende Erfahrungen gesammelt hat im Umgang mit der Begehung des weiten Feldes hinter den Toren, würde ich mich freuen, wenn ihr Lust habt, diese mit mir zu teilen – entweder im Kommentarfeld oder per Mail ( marina.kaiser111@gmail.com )

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4 Antworten zu “Vieles schmerzt noch – doch das WESENTLICHE bleibt…

  1. Liebe Marina,
    hab Dank dafür, dass du das Empfinden deiner Seele so liebevoll mit uns teilst. Des Öfteren denke ich an dich und wie es dir wohl geht mit all deinen Toren, die du in letzter Zeit durchschritten hast. Was wirklich bleibt sind Liebe und Dankbarkeit. Und es hilft, sich das bewusst zu machen und sich in diese Gefühle einzuhüllen. Das wirkt heilend und nährend und hilft beim sich neu Sortieren.
    Auch ich habe kurz hintereinander drei solcher Tore durchschritten (die Väter meiner Söhne sowie mein erster Schwiegervater) – und vieles fühlt sich anders an nach solchen Einschnitten. Dankbarkeit und das „Fundament aus Liebe“ und das sich Besinnen darauf tragen, wenn sich der Boden zu öffnen scheint. Denn wir können nie tiefer fallen als in Gottes Hand. Auch wenn plötzlich der Sinn verloren scheint mit dem Dahinscheiden eines geliebten Menschen… seine Seele ist nach Hause zurückgekehrt. Und das tun wir alle irgendwann. Mit solchen Gedanken ist der innere Frieden wieder eingezogen. Und auch die Vorstellung, dass Der-/Diejenige wollen würde, dass es uns gut geht, hat mir geholfen. Dennoch ist die Verarbeitung von Trauer essentiell, um allmählich die Fühler neu auszustrecken und Lebensfreude und Qualität spüren zu dürfen.
    Ich wünsche dir dabei ganz viel Liebe und Urvertrauen sowie das wunderbare Gefühl, dass du eingebunden und Teil liebevoller, sorgender Kräfte bist, die immer da sind… auch wenn wir sie manchmal eher weniger fühlen. Sie warten nur darauf, dass du dich erinnerst…
    Herzlichst sei umarmt
    Gabriele 🙂

    Gefällt 2 Personen

  2. Liebe Gabriele,
    hab Dank für deine auführliche, liebevolle und mitfühlende Antwort. ja, die Gefühle kenne ich auch, wenn sich der Boden manchmal zu öffnen scheint. Und der Gedanke „wir können nie tiefer fallen als in Gottes Hand“ ist ein Teil von dem „WESENTLICHEN DAS BLEIBT“ sowie auch das Bewusstsein, dass es die LIEBE ist und alle IHRE guten Kräfte, die bleiben und in die meine Lieben, wie auch ich selbst – wir alle eingebettet sind. Ich bin froh, dieses FUNDAMENT zu haben.
    Es trägt mich, auch und gerade dann, wenn der Schmerz manchmal stark ist.
    Ganz viel Kraft und Liebe in deinen Themen ud Herausforderungen
    wünscht dir
    von Herzen
    ❤ Marina

    Gefällt 1 Person

  3. Herzlichen Dank, liebe Marina. Es ist ein wunderbares Gefühl, in liebevoller Gemeinschaft geborgen sein zu dürfen auf dem Nährboden eines guten Fundaments.
    Einen schönen Sonntag voller Lichtblicke wünscht dir
    Gabriele 🙂

    Gefällt 1 Person

  4. O danke , liebe Gabriele,
    ja ein gutes Fundament für liebevollen Nährboden haben wir uns hier in der schönen Blog-Gemeinschaft geschaffen – das tut gut!
    Auch dir einen herrlichen lichtvollen Sonntag, du Liebe!
    Herzlichst Marina

    Gefällt 1 Person

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