Monatsarchiv: März 2011

Ich bin mein bester Freund

Liebe LeserInnen meines Blogs,
hier kommt ein Auszug aus unserer Fortsetzungs-Geschichte

„Luminarien – im Land des Lichts“


Luminarien ist
eine Welt voller Licht, Wunder, Geheimnissse, Anmut und unglaublicher Schönheit,
eine Welt, in der Mitgefühl eine sehr, sehr wichtige Rolle spielt,
eine Welt in der die Liebe ohne Gegenteil, der bedingungslosen Liebe die Grundlage ist,
eine Welt, in der wir Menschenseelen alle daheim sind.

Ravel und Melina, die Protagonisten der Geschichte, erdenken sich eigentlich „nur“eine Geschichte dieser Lichtwelt. Doch die Liebe, die sie dort erleben, hilft ihnen, auch ihre irdische Wirklichkeit neu zu sehen und mit noch tieferer Liebe zu gestalten.

Luminarien hat nun einen eigenen Blog bekommen: http://lichtspielereien.wordpress.com/

Ich würde mich riesig freuen, wenn du mich auf diesem Blog, den ich gemeinsam mit Olaf führe, besuchen kommst und vielleicht auch Lust bekommst, die Geschichte weiter mit zu verfolgen und/oder auch selbst etwas hinzu zu schreiben – denn es ist als Mitmach-Geschichte in Fortsetzungen angedacht. Dort findest du alle  Kapitel dieser Geschichte in der entsprechenden Reihenfolge. Die einzelnen neuen Posts sind jedoch auch leicht zu verstehen, ohne dass du zuvor alle Kapitel gelesen haben mußt.

Und mir (INA) macht das alles einen Riesen-Spaß!

Also vielleicht bis bald in Luminarien oder wo auch immer hier bei WordPress oder sonstwo auf unserer schönen Mutter Erde grüßen dich herzlich

Marina und Ina

Und nun viel Spaß beim Lesen:

In Ravels realem Leben:

Ravel stand im Bad vor dem Spiegel und schaute in sein noch verschlafenes Gesicht. Er sah vor allem in diese unglaublich traurigen Augen. Am liebsten hätte er sich im Bett verkrochen und den ganzen Tag lang nur geweint. Aber dazu war jetzt keine Zeit, denn heute war ein Herbstfest geplant im Kindergarten, in dem er arbeitete. Heute begannen alle etwas früher mit der Arbeit, um noch letzte Vorbereitungen zu treffen.

Ach ja, die Kinder… die Arbeit mit ihnen liebte er sehr. Sicher, manchmal kostete es auch viel Nervenkraft in einem Kindergarten mit über dreißig Kids, klar. Aber grundsätzlich fühlte er sich sehr wohl mit seiner Arbeit. Wenn er an das ein oder andere Kind dachte, musste er sogar etwas schmunzeln.

Die Arbeit gab ihm auch heute wieder Erfüllung. Besonders ein Kind lag ihm am Herzen: ein kleiner Junge, der in all dem lauten Trubel des Herbstfestes abseits stand. Er wirkte traurig und verschlossen. Ravel ging zu ihm und sprach ihn freundlich an:
„Magst du nicht mit den anderen spielen, Micki?“ „Nö…“
„Vielleicht magst du mir deinen Kummer erzählen?“
Da brachen die angestauten und bisher zurück gedrängten Tränen aus dem schmalen Gesichtchen des Jungen heraus. „Die wollen mich nicht! Ich bin dünn und doof, sagt der Thomas!“

Ravel setzte sich mit dem Kleinen ins Gras und schaute ihn verständnisvoll an.
„Ich weiß, wie du dich jetzt fühlst. Mir ging es auch manchmal so, als ich noch klein war.“

Verwundert schaute Micki den von ihm so bewunderten Erzieher an.
„Ja,“ nickte dieser, „das tut wirklich weh! Doch sag mal, glaubst du denn dem Thomas?“
„Na ja… ich bin ja dünner als die anderen…“

Ja, das bist du,“bestätigte Ravel lächelnd, „aber du bist doch nicht doof! Ganz im Gegenteil, du hast ein ganz helles kluges Köpfchen!“
Langsam entspannte sich Micki. Sein großer Freund hier, der Ravel, war ja schließlich auch nicht doof, obwohl es ihm damals Kinder gesagt hatten. Das stimmte ganz sicher nicht. Also vielleicht hatte sich der Thomas ja auch geirrt und er war gar nicht doof…
„Wichtig ist vor allem, was du von dir glaubst, Micki! Wenn du weißt, dass du ein ganz toller Junge bist – und das bist du! – dann kann es dir weniger weh tun, wenn andere irgend einen Quark von dir behaupten. Und weißt du was? Auch wenn man erwachsen ist, geschieht es manchmal, dass Menschen nichts mehr mit einem zu tun haben wollen, sogar mit guten Freunden kann das passieren. Das tut dann zwar auch weh, aber ist nicht so schlimm, wenn der Gedanken da ist:
EGAL WAS ANDERE DENKEN – ICH BIN IN ORDNUNG SO WIE ICH BIN!!!
UND ICH BIN MEIN BESTER FREUND!“

Hoffnungsvoll starrte Micki den jungen, freundlichen Mann an. „Meinst du, wenn ich mich mag, dass mich vielleicht auch andere mögen können – vielleicht der Frank, oder von mir aus auch ein Mädchen…?“

Ganz genau, mein lieber kleiner Freund! Ich sag dir etwas: Du bist ein ganz prima Kerl – egal ob dünn, dick, groß oder klein. Mit dir kann man toll reden und super spielen. Du bist gut, genau so wie du bist!“
Darauf hin steckte Micki seine kleine Hand in die große Hand seines bewunderten großen Freundes, der seine Gitarre holte und mit ihm zu den anderen Kindern ging, um ein fröhliches Herbstlied an zu stimmen.

Als Ravel schließlich am Ende dieses Arbeitstages im Bus saß, um nach Hause zu fahren, hörte er eine Stimme in seinem Kopf: „Und hast du dir vorhin gut zugehört…?“

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Worte zur guten Nacht…

Du meine geliebtes, mein mir so teures verletzliches inneres Wesen!

Wieder ist ein Tag vergangen, ein Tag gelebten Lebens. Es gab schöne und vielleicht auch schwere Augenblicke. Lege nun ganz bewusst besonders das, was schwer war, in Gottes Hände, gib es IHM, dem großen liebenden Sein zur Umwandlung. Du weißt ja, alles ist geboren aus dem Wunsch, Liebe zu erfahren – und dazu bedarf es vieler Gelegenheiten, die wir uns alle im großen Spiel des Lebens gegenseitig in Seelenabsprache geben.

Und nun denke an die schönen Momente, so klein oder groß sie auch gewesen sind – es waren da, die süßen Schatz-Momente dieses Tages. Vielleicht magst du dich in eines der angenehmen Gefühle nochmals hineinversetzen – und dann gleite von da aus langsam in den Schlaf hinein.

Alles ist gut!
Ja, wirklich, mein Liebes, du kannst dich entspannen – bist geborgen in mir.
Und wir beide sind behütet in der Liebe des Lebens…
Schlaf schön! Gute Nacht!

Es umamrt dich
dein dich liebendes großes Ich

Ein Märchen als Hochzeitsrede

In ein paar Tagen heiratet meine Tochter. Natürlich möchte ich ihr und ihrem Schatz gern einige Worte mit auf den Weg geben.  Folgendes Märchen fiel mir dafür ein, was ich anstatt einer üblichen Hochzeitsrede erzählen möchte:


Eine Rede zur Mäusehochzeit

Es waren einmal zwei Mäuse, die liebten sich gar sehr. Eines Tages beschlossen sie zu heiraten. Die Mama der Braut war sehr aufgeregt. „Ich werde ihnen eine hübsche kleine Rede halten, beschloss sie. Doch was soll ich Ihnen sagen sagen? Was ist wichtig genug? Was ist gut genug?“

Sie hat einige Ideen, doch so recht zufrieden war sie nicht. Das eine ist nicht wichtig genug, das andere nicht klug genug, und das nächste nicht schön genug. Schließlich fragte sie ihren Mäusemann. „Was soll ich nur sagen?“

„Hmm,“ brummte dieser und kratzte sich am Kopf. „Dir wird schon etwa einfallen – wünsche den beiden doch einfach viel Glück. Du machst das schon!“

Das reichte der aufgeregten Mäusemama nicht, und sie beschloss: „Ich werde die Tiere fragen.“ Gesagt, getan! Sofort machte sie sich auf den Weg. Als erstes fragte sie die Ameisen.

„Guten Tag, Ihr Lieben! Es gibt eine Hochzeit! Was meint ihr, was ist das wichtigste, das ich dem Brautpaar sagen kann?“

Die Ameisen antworteten im Chor: „Immer schön fleißig sein, Tag für Tag immer schön fleißig sein! Arbeit ist das halbe Leben – und Ordnung ist die andere Hälfte!“

„Hmm…, danke“, sagte die Mäusemama wenig überzeugt.

„Das reicht mir nicht!“, brummelte sie und und zog weiter.

Einige Zeit später traf sie ein Hamsterpärchen und stellte ihnen die gleiche Frage.

„Immer gut bevorraten sollen sich die jungen Leute. Vorräte geben Sicherheit. Und Sicherheit ist das Wichtigste in einer Familie.“

Höflich, aber immernoch etwas unzufrieden bedankte sich unsere Müusemama und zog ihres Weges. „Nein, jammerte sie. Das reicht mir nicht! Doch wen könnte ich noch fragen?“

Sie lief und lief…   Lange ging sie mit ihren kurzen Beinchen durch die Welt bis sie ans Meer kam. Dort stellte sie zwei Delfinen ihre wichtige Frage: „Was ist das wichtigste, das ich dem Brautpaar sagen könnte?“

„Spielen, Spaß haben und lachen – das ist das Wichtigste,“ quäkten die lustigen Gesellen und machten vergnügt in der Luft ihre Rollen.“

„Das ist zwar schön und wichtig“, dachte die Mäusemama, „aber es reicht immer noch nicht!“

Und so suchte sie tapfer weiter nach jemandem, der ihr eine wirklich gute Antwort geben könnte.

Schließlich kam sie nach langer Wanderung nach Afrika und traf dort zwei Giraffen. Giraffen haben bekanntlich das stärkste Herz von allen Tieren , denn es muss ja kräftig schlagen um das Blut durch den langen Hals bis nach oben in den Kopf zu bringen.


Die beiden schenkten sich einen innigen Blick und sprachen wie aus einem Munde:  „Sage dem Brautpaar, dass die Liebe, die grenzenlose Herzens-Liebe das Wichtigste ist.Und falls sie es mal vergessen, dann erinnere sie dran!“

„Das genügt!“ sagte die Brautmutter überzeugt und machte sich auf den Heimweg. Gerade noch rechtzeitig kam sie zur Hochzeit und sprach zum Brautpaar: „Denkt immer daran, ihr habt euch geheiratet, weil ihr euch liebt. Und die Liebe ist es , die euch durch gute und durch schwere Zeiten hindurch trägt. Und wenn mal etwas so schwierig werden sollte, dass ihr nicht wisst was ihr tun sollt, dann könnt ihr beide jederzeit zu mir kommen. Ich erinnere euch dann wieder daran, dass ihr mit Liebe alles schaffen könnt! „


Eine Rede halten – das ist etwas, das mir und vor allem meinem inneren Kind ein Stück „Bammel“ macht. Vielleicht hat ja jemand Lust, mir dafür die Daumen zu drücken, dass das alles gut gelingt…?

Dass wir uns alle immer wieder von unseren inneren Erwachsenen angenommen, ermutigt und getröstet fühlen (wenn nötig) , wünschen sich mit herzlichen Grüßen

Marina und Ina

Liebe Worte fürs innere Kind zur guten Nacht

Manchmal schreibe ich abends in meinem Bett ein paar liebevolle Worte in ein eigens dafür angelegtes Gute-Nacht-Büchlein. Mein inneres Kind fühlt sich dadurch nochmal besonders angesprochen und das tut mir einfach gut.
Gerade das „Gute-Nacht-Wünschen“ ist ja ein Ritual, das Geborgenheit und Liebe vermittelt. Besonders Menschen, die allein leben, vermissen vielleicht  solch  kleine Gesten, die wir schließlich noch aus der Kindheit kennen, manchmal. Wie schön, dass es nie zu spät ist, sich selbst eine kuschlige Welt zu gestalten – und sei es nur auf dem Papier und in der Fantasie. Das Unterbewusstsein kann zwischen innerer und äußerer Realität ja nicht unterscheiden – es fühlt, was es fühlt…

Und die Hauptsache ist doch, dass es sich gut anfühlt oder?

Hier nun wieder einmal ein kleiner Gute-Nacht-Gruß:

Du mein liebes kleines inneres Kind,

du wunderbares, zartes Wesen in mir, heute kriegst du einen ganz eigenen Gute-Nacht-Brief – ganz für dich alleine. In deinem gemütlichen, warmen Herz-Zimmerchen liegst du bereits in deinem Kuschelbettchen und ich, dein großes erwachsenes Ich, komme wie ein lieber Engel zu dir. Ich setze mich zu dir ins Bett und streichle dir sanft übers Haar. „Alles ist gut“, flüstere ich dir zu. Vielleicht schaust du mich aus deinen schönen Äuglein nochmal fragend an … „Wirklich alles?“, „Ja, wirklich alles!“ bestätige ich geduldig.

Was immer du je gedacht, getan und gefühlt hast, es ist alles in Ordnung und auch gut in der göttlichen Ordnung. Lege nun unbesorgt dein kleines, süßes Denkerköpfchen auf dein Kissen und lass die Gedanken hinaus fliegen in den Himmel. Spürst du, wie leicht dein Kopf dadurch wird? Gerade richtig zum Schlafen …

Gute Nacht, mein kleiner Schatz! Ich liebe Dich!
Dein großes erwachsenes Ich

Geborgenheit und Frieden in unserer inneren Welt und viele schöne Ideen, die das vermitteln,
wünschen Euch und Euren inneren Kindern

Marina und Ina (mein inneres Kind)

P.S. „Falls jemand von Euch Lust hat, seinem inneren Kind oder allen Wesen dieser Welt auch einen Gute-Nacht-Wunsch zu schenken, und uns vielleicht daran teilhaben lassen will,  so ist dies im Kommentarfeld jederzeit sehr willkommen…“ meint Ina gerade